deutsch english
Logo
Benedikt-Stattler-Gymnasium
Bad Kötzting
Bürgermeister-Dullinger-Str. 23, 93444 Bad Kötzting
Telefon: 09941 / 94 66 0, Telefax: 09941 / 94 66 66
Anmelden  
◀ Hauptmenü Seiten ▶
Aktuelles Schulfamilie Betrieb Fächer Profil Service

Aktuelles 2018

Die Forscherklassen arbeiten weiter

Licht­mes­sung im Bie­nen­haus

Seit die­sem Jahr gibt es am BSG zwei For­scher­klas­sen. Die Schü­ler die­ser Klas­sen ver­brin­gen mehr Zeit mit For­schen und Ex­pe­ri­men­tie­ren als ih­re Al­ters­ge­nos­sen. An fünf Ta­gen im Schul­jahr tritt der nor­ma­le Un­ter­richt in den Hin­ter­grund und das Ex­pe­ri­men­tie­ren, Ent­de­cken und Schluss­fol­gern in den Vor­der­grund.

Auch am zwei­ten For­scher­tag stand wie­der die St­reu­obst­wie­se im Mit­tel­punkt der Ar­beit der Jung­for­scher. Hier hat­ten sie schon im Herbst ge­mes­sen und un­ter­sucht, wie sich die abio­ti­schen Fak­to­ren, z.B. Licht, Tem­pe­ra­tur, Wind oder die Zu­sam­men­set­zung des Bo­dens im Lau­fe ei­nes Ta­ges ve­r­än­dern. Jetzt, im Win­ter, sah die Sa­che ganz an­ders aus – Schnee be­deck­te die Wie­se, das Laub war ver­schwun­den. So konn­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ei­ne gro­ße Men­ge neu­er Mes­sun­gen vor­neh­men und neue Er­kennt­nis­se ge­win­nen.

Pas­send zur Jah­res­zeit ver­brach­ten die Kin­der die meis­te Zeit mit For­schun­gen zum The­ma Über­win­te­rung. Im La­bor wur­den in an­spruchs­vol­len Ex­pe­ri­men­ten zum Bei­spiel ver­schie­de­ne Kör­per­be­de­ckun­gen ein­hei­mi­scher Tier­ar­ten in Be­zug auf ih­re Iso­la­ti­ons­ei­gen­schaf­ten hin un­ter­sucht. Oder sie gin­gen der Fra­ge nach, warum Eis­bä­ren so viel grö­ß­er wa­ren als ih­re Ver­wand­ten in den wär­me­ren Ge­bie­ten. Ob­wohl statt ver­schie­den gro­ßer Bä­ren nur ver­schie­den gro­ße Kar­tof­feln als Ver­suchs­ob­jek­te be­reit­la­gen.

Aber auch drau­ßen auf der Wie­se wur­den Über­win­te­rungs­me­tho­den ver­g­li­chen. Da­bei muss­ten Film­do­sen mit hei­ßem Was­ser als Er­satz für die Tie­re her­hal­ten. Wo über­le­ben die­se im Win­ter am längs­ten? Schüt­zen Er­de, Schnee oder Laub am bes­ten vor Aus­küh­lung und Er­frie­run­gen?

Die meis­ten die­ser Ex­pe­ri­men­te ba­sier­ten auch am zwei­ten For­scher­tag auf den ei­ge­nen Ide­en der Jung­for­scher. So wur­den Hy­po­the­sen auf­ge­s­tellt und die Ver­suchs­durch­füh­run­gen im zwei­köp­fi­gen For­scher­team selbst ent­wi­ckelt.

So­zu­sa­gen als Ab­wechs­lung durf­ten sich die Kin­der im zwei­ten Teil des Ta­ges ganz ins La­bor zu­rück­zie­hen und die kleins­ten Teil­chen der Ma­te­rie un­ter­su­chen. Mit vor­ge­ge­ben Ex­pe­ri­men­tier­an­lei­tun­gen un­ter­such­ten sie Ato­me, Mo­le­kü­le und Io­nen. Die ei­ge­ne Aus­wer­tun­gen und das Fin­den von Er­klär­un­gen war hier be­son­ders an­spruchs­voll. Die ge­won­nen Er­kennt­nis­se und be­wie­se­nen Re­geln wer­den je­doch für die nächs­ten drei For­scher­ta­ge ei­ne wich­ti­ge Grund­la­ge dar­s­tel­len. Eben­so wie die Da­ten aus den Mes­sun­gen auf der Obst­wie­se. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler kön­nen nun es kaum er­war­ten, wie­der die La­b­or­ta­ge­bücher zu zü­cken und in die Welt der For­scher ein­zu­tau­chen. Schu­le mal ganz an­ders.

Die Er­geb­nis­se von Licht- und Tem­pe­ra­tur­mes­sun­gen wur­den akri­bisch do­ku­men­tiert.

Im La­bor ging es wei­ter. Hier wur­den Iso­la­ti­ons­ver­su­che ge­macht.