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Benedikt-Stattler-Gymnasium
Bad Kötzting
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Kunst

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Kunstfahrt der Oberstufevon Lena-Maria Vogl, Q11

Am 15. Ok­tober 2013 mach­ten sich die bei­den Kunst­kur­se der Q11 des BSG auf den Weg nach Mün­chen, um die Al­te Pi­na­ko­thek und die Pi­na­ko­thek der Mo­der­ne zu be­sich­ti­gen. Ziel war die Be­geg­nung mit Ori­gi­nal­wer­ken der Kunst, die z. T. be­reits im Un­ter­richt be­spro­chen wor­den wa­ren. Be­g­lei­tet wur­den die 38 Schü­le­rin­nen und Schü­ler von ih­rem Kunst­leh­rer Alois Öl­lin­ger und der Leh­re­rin Chris­ti­na Pley­er.

Mit dem Pro­gramm be­gon­nen wur­de in der Pi­na­ko­thek der Mo­der­ne mit der Be­trach­tung ei­nes Bil­des von Neo Rauch. Der Künst­ler zählt zu den au­ßer­ge­wöhn­lichs­ten und meist dis­ku­tier­ten Künst­lern un­se­rer Zeit. Sei­ne un­ver­wech­sel­ba­ren Wer­ke tra­gen sur­rea­le Zü­ge und füh­ren die Ge­schich­te der ge­gen­ständ­li­chen Ma­le­rei im 20. Jahr­hun­dert fort. Die­se hat auch mit Fran­cis Ba­con ei­ne zen­tra­le Ori­en­tie­rungs­fi­gur ge­fun­den. Über das Tri­p­ty­chon „Cru­zi­fi­xon“ dis­ku­tier­ten die Schü­ler als nächs­tes und er­ar­bei­te­ten ge­mein­sam mit ih­rem Kunst­leh­rer die Ein­zel­hei­ten und Be­son­der­hei­ten des Kunst­werks. Es ist ei­nes der kost­bars­ten Bil­der der Pi­na­ko­thek. Durch die Ver­gla­sung spie­gelt sich der Be­trach­ter und fin­det sich im Bild wie­der.

Die vier Son­der­aus­stel­lun­gen mit Zeich­nun­gen von An­dy War­hol, afri­ka­ni­scher Ar­chi­tek­tur, ma­rok­ka­ni­schen Tep­pi­chen und der „Traum-Bil­der“-Aus­stel­lung der Schen­kung Worm­land wa­ren eben­falls zu er­le­ben. Be­son­ders die Bil­der von Pa­b­lo Pi­cas­so, Sal­va­dor Da­li und Max Ernst weck­ten das In­ter­es­se der Schü­ler.

Nach ei­ner kur­zen Mit­tags­pau­se ging es wei­ter in die Al­te Pi­na­ko­thek. Hier ist das be­rühm­te Selbst­por­trät von Al­b­recht Dü­rer aus dem Jah­re 1500 zu se­hen. Die­ses Bild ist auf­grund der Dis­kus­si­on, ob man das Kunst­werk von Mün­chen ins Ger­ma­ni­sche Na­tio­nal­mu­se­um für die Nürn­ber­ger Dü­rer-Aus­stel­lung aus­lei­hen kön­ne, letz­tes Jahr in den Schlag­zei­len ge­we­sen. Fas­zi­nie­rend sind vor al­lem die Fein­hei­ten des ge­mal­ten Ge­sich­tes, die nur am Ori­gi­nal zu se­hen sind. Des Wei­te­ren wur­den die vier Apos­tel von Dü­rer und die Alex­an­der­schlacht von Al­b­recht Alt­dor­fer, dem gro­ßen Re­gens­bur­ger Ma­ler, im Raum der deut­schen Re­nais­san­ce­ma­le­rei in­ten­siv be­spro­chen.

Die welt­weit größ­te Ru­bens­samm­lung be­ein­druck­te die Schü­ler und war der Ab­schluss der Füh­rung durch Herrn Öl­lin­ger. Am Schluss war ein Ar­beits­auf­trag zu er­le­di­gen: Vor ei­nem Ori­gi­nal­bild soll­te mit we­ni­gen Mit­teln ei­ne Fi­gu­ren­stu­die in Form ei­ner Skiz­ze an­ge­fer­tigt wer­den. Nach er­le­dig­ter Ar­beit und mit in­ten­si­ven Ein­drü­cken mach­te sich der Kunst­kurs des Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­ums auf den Heim­weg.