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Benedikt-Stattler-Gymnasium
Bad Kötzting
Bürgermeister-Dullinger-Str. 23, 93444 Bad Kötzting
Telefon: 09941 / 94 66 0, Telefax: 09941 / 94 66 66
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Schulgeschichte

  1. Einführung
  2. Schulgeschichte in Zahlen und Bildern
  3. Schuljubiläum 40 Jahre BSG
  4. Schuljubiläum 50 Jahre BSG
  5. 4. Direktorin Birgit Maier
  6. 3. Direktor Günther Roith
    1. Antrittsrede
    2. BSG feiert Direktor zum 60.
    3. Weihnachtsgeschichte 2014
    4. Weihnachtsgeschichte 2015
    5. Verabschiedung
    6. Verabschiedung durch Schüler
  7. 2. Direktor Dieter Wiesmann
  8. 1. Direktor Aribo Meindl
    1. Nachrufe
    2. Trauerrede

Das Benedikt-Stattler-Gymnasium wird bald 50 Jahre alt

Mit dem Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­um be­sitzt die Schul­stadt Bad Kötz­ting seit nun­mehr 48 Jah­ren ei­ne Bil­dung­s­ein­rich­tung, in der jun­ge Men­schen zur all­ge­mei­nen Hoch­schul­rei­fe ge­führt wer­den. Zwar war es be­gab­ten Jun­gen und Mäd­chen aus dem ehe­ma­li­gen Land­kreis Kötz­ting auch in der un­mit­tel­ba­ren Nach­kriegs­zeit mög­lich, ei­ne höhe­re Schu­le zu be­su­chen. Doch wel­che Mühen und Ent­beh­run­gen da­mit ver­bun­den wa­ren, kann man sich heut­zu­ta­ge gar nicht mehr vor­s­tel­len. Am 5. Mai des Jah­res 1967 hat­te der Kötz­tin­ger Kreis­tag die Er­rich­tung ei­nes neu­sprach­li­chen Gym­na­si­ums mit grund­stän­di­gem Latein be­sch­los­sen, und schon vier Mo­na­te spä­ter wur­de in der ehe­ma­li­gen Land­wirt­schafts­schu­le mit 66 Schü­le­rin­nen und Schü­l­ern der Un­ter­richts­be­trieb auf­ge­nom­men.

Abenteuerliche Raumverhältnisse

In den ers­ten Jah­ren muss­ten aber noch wei­te­re Ge­bäu­de be­an­sprucht wer­den. Was man­che Schü­ler als Abenteu­er emp­fan­den, war für die Päda­go­gen eher ei­ne Zu­mu­tung: Zeit­wei­lig wur­de in meh­re­ren Ge­bäu­den un­ter­rich­tet und has­te­ten die Leh­rer durch Kötz­tings Stra­ßen, weil die ein­zel­nen Klas­sen auf meh­re­re, Hun­der­te von Me­tern von­ein­an­der ent­fern­te Ge­bäu­de ver­teilt wa­ren.

Ein eigenes Gebäude für das Gymnasium

Die­ser ge­ra­de­zu ka­tastro­pha­le Zu­stand schi­en im Herbst 1972 be­en­det, denn zu die­sem Zeit­punkt konn­te der ers­te Bau­ab­schnitt des auf der Sch­mid­mar­ter er­rich­te­ten neu­en Schul­ge­bäu­des be­zo­gen wer­den. Wi­der Er­war­ten stie­gen aber die Schül­er­zah­len wei­ter, die Er­rich­tung des 2. Bau­ab­schnit­tes wur­de rasch in An­griff ge­nom­men, im Sep­tem­ber 1974 be­zog man die neu­en Klas­sen­zim­mer, und die Schul­raum­not, un­ter der das Kötz­tin­ger Gym­na­si­um von An­fang an zu lei­den hat­te, fand ein En­de. Hal­ten wir an die­ser Stel­le ein­mal in­ne und er­in­nern an ei­ni­ge Per­so­nen, die die Grün­dung und po­si­ti­ve Auf­wärts­ent­wick­lung die­ser Schu­le über­haupt er­mög­licht ha­ben. Da ist zu­nächst ein­mal der längst ver­s­tor­be­ne Kreis­oberamts­rat Friedl zu nen­nen, dem die Er­rich­tung ei­ner höhe­ren Schu­le in Kötz­ting ein sehr gro­ßes An­lie­gen war, selbst­ver­ständ­lich der da­ma­li­ge Land­rat Nem­mer, der zum 1. Au­gust 1969 die Ver­staat­li­chung des bis da­hin kom­mu­nal ge­führ­ten Gym­na­si­ums er­rei­chen konn­te, und nicht zu­letzt Ari­bo Meindl, der ers­te Di­rek­tor die­ser Schu­le, von dem der Ver­fas­ser die­ser Zei­len bei sei­ner ei­ge­nen Amt­s­ein­füh­rung nicht oh­ne Grund be­haup­te­te, er ge­hö­re zum Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­um wie die Fi­scher­kan­zel zur Wall­fahrts­kir­che von Wei­ßen­re­gen. OStD i.R. Meindl war auch der ers­te Vor­sit­zen­de der im Jah­re 2000 ge­grün­de­ten För­der­ve­r­ei­ni­gung, die ihn im März 2003 zum Eh­ren­vor­sit­zen­den er­nann­te.

Die Schule bekommt einen Namen: Benedikt-Stattler-Gymnasium

Weil an die­ser Stel­le von Per­so­nen die Re­de ist, die in Zu­sam­men­hang mit Er­in­ne­run­gen an die ers­ten Jah­re die­ses Gym­na­si­ums von Be­deu­tung sind, sol­len gleich auch ein paar Be­mer­kun­gen zu Be­ne­dikt Statt­ler an­ge­fügt wer­den, nach dem die Schu­le seit 1976, dem Jahr, in dem der Neu­bau ein­ge­weiht und der ers­te Ab­i­tu­ri­en­ten­jahr­gang fei­er­lich ver­ab­schie­det wur­de, be­nannt ist. Sie sind wohl not­wen­dig, da auch in Krei­sen, die hier Be­scheid wis­sen soll­ten, der Kennt­nis­stand eher dürf­tig ist und sich bei vie­len die Be­geis­te­rung über die Na­mens­ge­bung von da­mals durch­aus in Gren­zen hält. Der 1728 in Kötz­ting ge­bo­re­ne Be­ne­dikt Statt­ler kann als ei­ner der größ­ten Theo­lo­gen Bay­erns im 18. Jahr­hun­dert be­zeich­net wer­den. Die­ser Je­suit ge­hör­te zu je­nen Hoch­schul­leh­rern, de­nen es wich­tig war, ih­ren Stu­den­ten kri­ti­sches Den­ken zu leh­ren. Er war ein fort­schritt­li­cher Mann, der her­vor­ra­gen­de Ide­en zur Schul­re­form hat­te und in die­ser Fra­ge sei­ner Zeit weit vor­aus war. Be­ne­dikt Statt­ler kann als wil­lens­star­ker Mensch cha­rak­te­ri­siert wer­den, der sei­ne Über­zeu­gun­gen auch auf Druck der Ob­rig­keit nicht auf­gab. Er war ein gro­ßer Wohl­tä­ter, der sein Ver­mö­gen den Ar­men ver­mach­te und Schul­s­tif­tun­gen ein­rich­te­te. Trotz man­cher Feh­ler, die man Statt­ler nach­wei­sen kann, war er vor al­lem ein klu­ger, cha­rak­ter­fes­ter, so­zial ein­ge­s­tell­ter und vor­aus­bli­cken­der Mann – und so­mit wohl kei­ne sch­lech­te Wahl als Na­mens­pa­tron für das Gym­na­si­um.

2001 Beginn der Generalsanierung

Ei­nen Schul­lei­ter­wech­sel gab es in­zwi­schen zwei­mal am BSG. Mit dem En­de des Schul­jah­res 1987/1988 trat der „Grün­dungs­di­rek­tor“ Ari­bo Meindl in den ver­di­en­ten Ru­he­stand. Sein Nach­fol­ger Die­ter Wies­mann lei­te­te die Schu­le bis zum 31. Ju­li 2001. Am 1. Au­gust 2001 trat Gün­t­her Roith als drit­ter Di­rek­tor des Kötz­tin­ger Gym­na­si­ums sei­nen Di­enst an. Gleich­zei­tig be­gann die Ge­ne­ral­sa­nie­rung der Schu­le, ei­ne Maß­nah­me, die im Jah­re 2005 ab­ge­sch­los­sen sein soll­te. Der Sach­auf­wands­trä­ger Land­kreis Cham in­ves­tier­te da­für ei­nen Be­trag in Höhe von et­wa 7 Mio € und un­ter­s­trich da­mit, wie wich­tig ihm die­se Bil­dung­s­ein­rich­tung im Os­ten des Krei­ses ist.

Sprachliches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium

Er­gän­zend sei noch auf ei­ni­ge wei­te­re wich­ti­ge Sta­tio­nen der Schul­ge­schich­te des Kötz­tin­ger Gym­na­si­ums hin­ge­wie­sen: die An­g­lie­de­rung ei­nes ma­the­ma­tisch-na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Zwei­ges mit Eng­lisch als 1. Fremd­spra­che im Jah­re 1975, die Mög­lich­keit für al­le Fünft­kläss­ler zwi­schen Latein und Eng­lisch als 1. Fremd­spra­che wäh­len zu kön­nen seit dem Schul­jahr 1991/1992 und sch­ließ­lich die Ein­wei­hung des Er­wei­te­rungs­baus 1998. Die­se zu­letzt ge­nann­te Bau­maß­nah­me zeigt, dass dem Land­kreis Cham als Sach­auf­wands­trä­ger das Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­um wich­tig ist, was vor al­lem auch durch die im Jahr­zehnt nach der Jahr­tau­send­wen­de durch­ge­führ­te Ge­ne­ral­sa­nie­rung der Schu­le un­ter­s­tri­chen wur­de. 2003, im Ju­bi­läums­jahr der Stadt Kötz­ting, stell­te sich das Gym­na­si­um des Or­tes mit 630 Schü­le­rin­nen und Schü­l­ern als höhe­re Schu­le mitt­le­rer Grö­ße dar. 530 Mäd­chen und Jun­gen wur­den in 20 Klas­sen, 100 jun­ge Män­ner und Frau­en in den bei­den Kol­leg­stu­fen­jahr­gän­gen un­ter­rich­tet. Noch war die Schu­le ein neu­sprach­li­ches und ein ma­the­ma­tisch-na­tur­wis­sen­schaft­li­ches Gym­na­si­um. Doch ab dem Schul­jahr 2003/04 wur­den in ganz Bay­ern mit dem Ziel ei­ner Stär­kung der All­ge­mein­bil­dung die gym­na­sia­len Aus­bil­dungs­rich­tun­gen neu zu­ge­schnit­ten. Für all je­ne, die al­so 2003 ans BSG über­t­ra­ten, be­deu­te­te das, dass sie in ih­rer gym­na­sia­len Lauf­bahn die sprach­li­che oder na­tur­wis­sen­schaft­lich-tech­no­lo­gi­sche Lauf­bahn ein­schla­gen konn­ten. In je­dem Fal­le wur­de dann die In­for­ma­tik, die am BSG seit vie­len Jah­ren be­reits ei­nen ho­hen Stel­len­wert hat­te, enorm ge­stärkt, und die zwei­te Fremd­spra­che be­gann jetzt schon in der 6. Jahr­gangs­stu­fe.

Nach der Jahrtausendwende: Meilensteine im Bereich der Inneren Schulentwicklung

Un­ter dem neu­en Schul­lei­ter Gün­t­her Roith wur­de das Kötz­tin­ger Gym­na­si­um fe­der­füh­r­end im Be­reich der In­ne­ren Schul­ent­wick­lung im ost­baye­ri­schen Raum. Im Schul­jahr 2003/04 un­ter­zog es sich als ers­tes Gym­na­si­um in der Oberp­falz ei­ner ex­ter­nen Eva­lua­ti­on; zu die­ser Zeit er­folg­te auch die Auf­nah­me in den er­le­se­nen Kreis der MO­DUS21-Schu­len. Die Schul­lei­tung wirk­te ab 2004/05 am EX­ER­CI­TI­UM PA­E­DA­GO­GI­CUM mit, ei­nem Pro­jekt, das jun­gen Lehramts­stu­den­ten hel­fen soll­te fest­s­tel­len zu kön­nen, in­wie­weit sie tat­säch­lich für ei­ne be­ruf­li­che Tä­tig­keit in der Schu­le ge­eig­net sind. Im Schul­jahr 2004/05 er­folg­te auch die Auf­nah­me in das Pro­jekt "Zen­trum für Schul­qua­li­tät - CEN­TER OF EX­CEL­LEN­CE" als ach­tes Gym­na­si­um in Bay­ern - für den Be­reich Wirt­schaft-Recht. Seit dem Schul­jahr 2005/06 ge­hört das BSG zu den Part­ner­schu­len des Win­ters­ports in Bay­ern. Die gro­ßen Be­müh­un­gen um ei­ne gu­te Schul­ent­wick­lung tru­gen schon bald Früch­te: Schu­len, die sich kon­se­qu­ent und en­ga­giert da­für ein­set­zen, die Qua­li­tät von Un­ter­richt und Er­zie­hung nach­hal­tig zu ver­bes­sern, konn­ten sich für den In­no­va­ti­on­s­preis bei der Stif­tung Bil­dungs­pakt Bay­ern be­wer­ben. Und in der Tat wur­de das Bad Kötz­tin­ger Gym­na­si­um 2005 mit dem be­gehr­ten i.s.i. aus­ge­zeich­net.

Veränderungen am Haus gehen einher mit weiteren Fortschritten im Bereich Schulentwicklung

Die Sa­nie­rung der Schu­le dau­er­te län­ger als ur­sprüng­lich ge­plant. Beim Sach­auf­wands­trä­ger, dem Land­kreis Cham, war das Geld knapp ge­wor­den und so zog sich das Gan­ze in die Län­ge - zum Woh­le der Schu­le; denn es war mög­lich, bei je­dem klei­nen Bau­ab­schnitt ge­nau zu über­le­gen und ex­akt zu pla­nen. 2007 wur­de die Sa­nie­rung der Schu­le ab­ge­sch­los­sen. Im glei­chen Jahr wur­den die

Das BSG bot auch erst­mals ei­ne Haus­auf­ga­ben­be­t­reu­ung an, die von den El­tern so­g­leich ger­ne an­ge­nom­men wur­de.

Interessante Angebote außerhalb des Klassenzimmers

„Das Pro­fil ei­ner Schu­le wird ge­ra­de auch von dem be­stimmt, was nicht im Stun­den­plan steh­t“, hat der frühe­re baye­ri­sche Kul­tus­mi­nis­ter Hans Ze­het­mair ein­mal aus­ge­führt. Und da hat das BSG doch ein sehr um­fang­rei­ches Pro­gramm an­zu­bie­ten, das hier in Aus­zü­gen nur stich­punkt­ar­tig ge­st­reift wer­den kann: Schü­ler­aus­tausch mit Fran­k­reich, Ita­li­en und Po­len, seit Jah­ren auch mit Dä­ne­mark und der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Schweiz; her­aus­ra­gen­de An­ge­bo­te im Be­reich der mu­si­ka­li­schen Er­zie­hung mit Mu­sik­wo­chen auf der Sal­den­burg als Höh­e­punkt; Stu­di­en­fahr­ten nach Rom, Obe­r­i­ta­li­en, Mos­kau, Tri­er, Ber­lin, nach Prag, Bar­ce­lo­na oder an den Gar­da­see; einst ei­ne Er­leb­nis­wo­che in Pri­en am Chiem­see und seit 2003 ei­ne Ge­birgs­wan­der­wo­che in Süd­t­i­rol; Wahl­un­ter­richt in Fran­zö­sisch, Pol­nisch, Spa­nisch, In­for­ma­tik, „be­ruf­li­cher Ori­en­tie­rung“ und As­tro­no­mie, che­mi­sches Ex­pe­ri­men­tie­ren in der Un­ter­stu­fe, Thea­ter­ar­beit, die weit über Bay­erns Gren­zen hin­aus ei­nen her­vor­ra­gen­den Ruf ge­nießt, Im­kern, Schach, Ski­kur­se am Gro­ßen Ar­ber, in der Wild­sc­hönau und seit dem Schul­jahr 2015/16 in Gar­misch Par­ten­kir­chen ....

Noch zu wenige begabte Kinder gehen an das BSG

Das ur­sprüng­lich an­ge­st­reb­te Ziel, be­gab­ten Kin­dern un­se­res ost­baye­ri­schen Grenz­ge­bie­tes die Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne ih­rer geis­ti­gen Leis­tungs­fähig­keit ad­äqua­te be­ruf­li­che Ent­fal­tung zu ver­mit­teln, hat das Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­um in sei­ner bis­he­ri­gen Ge­schich­te si­cher­lich er­reicht. Wenn auch ganz am Ran­de der Oberp­falz ge­le­gen, konn­te es sich un­ter den Gym­na­si­en die­ses Re­gie­rungs­be­zirks ei­nen Platz im vor­de­ren Drit­tel er­obern, was nicht zu­letzt bei Tests und Hoch­be­gab­ten­prü­fun­gen un­ter Be­weis ge­s­tellt wur­de. Ei­nes ist der Schu­le aber bis zum heu­ti­gen Ta­ge nicht ganz ge­lun­gen: Tat­säch­lich Aus­bil­dungs­stät­te für al­le be­son­ders be­gab­ten Kin­der des ehe­ma­li­gen Alt­land­k­rei­ses Kötz­ting und ei­ni­ger Or­te dar­über hin­aus zu wer­den. Wäh­rend 2001 z. B. in der Stadt Re­gens­burg 38,9 % und im Land­kreis Cham ins­ge­s­amt 21,9 % der Grund­schü­ler aus der 4. Jahr­gangs­stu­fe in ein Gym­na­si­um über­t­ra­ten, gibt es in un­se­rem Raum noch Ge­mein­den, in de­nen die Über­tritts­quo­te un­ter 15% liegt. Das soll­te sich noch än­dern. Den El­tern von Mäd­chen und Jun­gen, die in der Grund­schu­le Her­aus­ra­gen­des leis­ten, ist ein bis­schen mehr Mut zu wün­schen, ih­ren Kin­dern doch die Tü­ren für ein Hoch­schul­stu­di­um oder ei­ne an­de­re be­son­ders an­spruchs­vol­le Aus­bil­dung zu öff­nen.

Schulentwicklung endet nie

Um das Jahr 2015 könn­te man sich am BSG ei­gent­lich zu­rück­leh­nen und mit Freu­de fest­s­tel­len: Wir ha­ben es ge­schafft, wir sind ei­ne mo­der­ne Schu­le, die den An­for­de­run­gen un­se­rer Zeit auch ge­recht wer­den kann. Doch so ein­fach ist es nicht. Zwar ge­lang es schon im Jah­re 2013 mit dem so­zial­wis­sen­schaft­li­chen Zweig ei­ne drit­te Aus­bil­dungs­rich­tung an der Schu­le zu eta­b­lie­ren. Um wei­ter­hin zu den Gym­na­si­en in Bay­ern zu ge­hö­ren, die an der Spit­ze ste­hen, be­darf es per­ma­nent neu­er An­st­ren­gun­gen. Das En­ga­ge­ment im Be­reich Fran­zö­sisch wur­de im Ok­tober 2015 be­lohnt: Das BSK darf sich jetzt DELF-Prü­fungs­zen­trum nen­nen. Und auch im na­tur­wis­sen­schaft­li­chen Be­reich kam man wie­der ei­nen Schritt nach vor­ne. Im No­vem­ber 2015 wur­de das Be­ne­dikt-Statt­ler-Gym­na­si­um in den Kreis der MINT-EC-Schu­len auf­ge­nom­men.