Ueberblick

 

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19.10.2011

Englandreise des Q 12 Englischseminars vom 15. bis 19. September 2011

Studienfahrt des Benedikt-Stattler-Gymnasiums nach London

Im Rahmen des P-Seminars „Pubs in England“ auf Unternehmungstour

Bad Kötzting. „Wenn ein Mann", befand einst der Brite Samuel Johnson, „müde an London wird, ist er müde am Leben, denn es gibt in London alles, was das Leben bieten kann".  Was schon 200 Jahre zuvor der Wahrheit entsprach, trifft auch heute noch zu. Davon konnten sich die 15 Schülerinnen und Schüler des Benedikt-Stattler-Gymnasiums während ihres Aufenthalts in der größten Metropole Europas vom 15. bis 19. September 2011 selbst überzeugen.

Im Rahmen des Projekt-Seminars zur Studien- und Berufsorientierung im Fach Englisch machten sich die Gymnasiasten mit ihren hochmotivierten Lehrkräften StRin Christina Pleyer und OStR Walter Schmid frühmorgens auf den Weg zum Münchner Flughafen, von wo aus sie ein Flugzeug der Kette „easyjet“ in weniger als zwei Stunden zum Flughafen London-Stansted brachte.

Bereits am ersten Abend wurde London entlang der Themse erkundet, wobei man Wahrzeichen wie den Glockenturm mit Big Ben, das London Eye und viele der berühmten Brücken bei einem gemeinsamen Spaziergang bestaunen konnte. Am Freitagvormittag wurden weitere Glanzlichter Londons entdeckt: Westminster Abbey, die Houses of Parliament und der Buckinghampalast standen unter anderem auf dem Programm. Nachmittags wurde das geplante Projekt des Seminars, das sich intensiv mit dem Thema „Pubs in England“ beschäftigt, durchgeführt. In Gruppen besuchten die Teilnehmer zuvor sorgsam ausgewählte Pubs, mit denen man seit einigen Wochen in Kontakt stand und führte mit den „landlords“ interessante, informative und vor allem professionelle Gespräche über Dinge rund um das Thema Pubs. Beim Ausfüllen der vorgefertigten Fragebögen gaben sich sowohl die Schüler, als auch die Beschäftigten der Pubs größte Mühe.

Wie facettenreich die Metropole London sein kann, zeigte sich am Samstag bei einem Spaziergang von Little Venice aus entlang des 14 km langen Regent’s Canals, der früher zum Transport verschiedener Güter diente. Camden Market mit seinen vielen verschiedenen Ständen und unendlichen Einkaufsmöglichkeiten zeigte sich ebenfalls von der schönsten Seite, als die Schüler durch die Gassen schlenderten. Von den sonderbaren Gestalten und Reden am Speaker’s Corner ließen sich die BSGler am Sonntag begeistern und lernten Londons verschiedene Stadtteile bei eigenständigen Ausflügen kennen. Neben der Kulturvielfalt, die den deutschen Schülern in der gesamten Stadt auffiel, waren es Viertel wie Chinatown und Southwark und die Einkaufsstraße Oxford Street, die Begeisterung auslösten. Am späten Nachmittag wohnte man einem Gottesdienst in der St. Paul’s Cathedral bei und schloss den Tag mit einem Abstecher in die „New Tate“ am Themseufer, einem ehemaligen Kraftwerk, das in eine Galerie umgewandelt wurde, in der Gemälde des 20. und 21. Jahrhunderts ausgestellt sind, ab. Schließlich hieß es dann am Montagnachmittag Abschied nehmen: Die Gruppe bestieg das Flugzeug Richtung Heimat und kam gegen Mitternacht  zu Hause an.

Letztendlich sammelte das P-Seminar Englisch wunderbare Eindrücke in einer der größten Städte Europas. Für die Schülerinnen und Schüler wird es dank des wunderbaren Wetters, der grenzenlosen Möglichkeiten und des multikulturellen Umfelds eine unvergessliche Erinnerung bleiben. Denn müde an London ist keiner der Schüler aus dem Bayerischen Wald geworden!


Englandreise der Q 11 vom 20. bis 27. Juli 2011

BSG in England: South-East and London

Gymnasiasten gewannen interessante geographische und kulturelle Erkenntnisse

Bad Kötzting. Eine als Taxi missbrauchte Polizeistreife, eine kostenlose Nachtfahrt im London Eye und ständiges Entschuldigen in der U-Bahn - die englische Höflichkeit haben 17 Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Benedikt-Stattler-Gymnasiums bei der diesjährigen Englandfahrt oft erlebt.
Nach der Ankunft am Flughafen Stansted (nahe London) besuchte man zuerst die englische Südost-Küste mit den drei bekanntesten Seebädern Eastbourne, Hastings und Brighton. Die ersten Tage wohnte man in einer modernen Jugendherberge in Eastbourne, nicht weit von der britischen Küste entfernt.
Durch zahlreiche Besichtigungen und Wanderungen, die auch querfeldein durch Weizenfelder führten, bekamen die Bad Kötztinger Gymnasiasten in den ersten Tagen einen Eindruck von der faszinierenden Küstenlandschaft Süd-Ost-Englands. Allerdings macht sich auch hier die Zerstörung der idyllischen Natur durch den Mensch bemerkbar. So befindet sich mitten in einer Marschlandschaft beispielsweise ein Windpark und ein Atomkraftwerk.
Nach drei Tagen im beschaulichen Eastbourne machten sich die Schüler schließlich auf den Weg in die Millionenstadt London. Nach anfänglicher Begeisterung folgte die Ernüchterung im Hostel, das nicht ganz den gewohnten deutschen Standard erfüllte.
Doch schon bald waren die Unbequemlichkeiten der Jugendherberge angesichts der Stadt vergessen. Am selben Tag begeisterte die Schüler in Notting Hill der bekannte Street Market in der Portobello Road und die größten Parkanlagen Londons, der Hyde Park und Kensington Gardens.
Großen Eindruck hinterließen der prächtige Buckingham Palace und die Westminster Abbey, die die Gymnasiasten am Tag darauf besichtigten. Die Nachmittage standen der Reisegruppe großteils zur freien Verfügung, um die Stadt auf eigene Faust erkunden und in den Geschäften der Modemetropole London stöbern zu können. Außerdem wurde die Tower Bridge, ein weiteres Wahrzeichen von London, besichtigt, von der man eine überwältigende Aussicht auf die Themse und die Skyline hatte.
Als Kontrast zum historischen London sahen die Schüler die modernen Docklands, das mit seinen neu gebauten Wolkenkratzern an andere Weltstädte wie New York erinnerte. Am Abend war Gelegenheit, das preisgekrönte Queens-Musical „We will rock you“ zu erleben, welches alle begeisterte und in seinen Bann zog.
Die letzten Tage besuchten die Bad Kötztinger Gymnasiasten unter anderem einen afrokaribischen Markt und verbrachten den Abend in Covent Garden. Alles in allem war die von StR Matthias Lehner und OStRin Christiane Neumann begleitete Abschlussfahrt eine große Bereicherung für alle Teilnehmer, die sowohl kulturell als auch geografisch viel dazulernen konnten.


Englandreise der KS 12 vom 23. bis 29. Juli 2009

BSG-Kollegiaten von der britischen Insel begeistert

Simone Nemmer, Franziska Achatz und Magdalena Breu berichten von einer interessanten Studienfahrt nach England

Bad Kötzting. Reif für die Insel fühlt sich ein Großteil der Kollegiaten der Jahrgangsstufe 12 des Benedikt-Stattler Gymnasiums Bad Kötzting. Gegen Ende des anstrengenden Schuljahres traten 44 Schüler unter der Leitung von OStR Walter Schmid zusammen mit seinen Kollegen, StD Günther Pecher und StRin Dr. Nadine Kilgert, sowie deren Ehemann ihre Studienabschlussfahrt nach England an.

Zur Abfahrt traf man sich am Jahnplatz - und sogleich begann die Reise zur ersten Station, dem größten Hafen Europas, Rotterdam, von wo aus die "Pride of Hull" zur Überfahrt nach England ablegte. Das Schiff, ein schwimmendes Hochhaus, brachte uns über Nacht ans andere Ufer, in die an der Ostküste Mittelenglands gelegene Hafenstadt Hull.

Gestärkt von einem "English breakfast", bestehend aus Eiern, Speck, Bohnen und Würstchen - die Blutwurst erfreut sich keiner größeren Beliebtheit - auf der Fähre, setzten wir die Reise im Omnibus fort und kamen zwei Stunden später in der alten Stadt York an. Die reizvolle, vollständig von einer Mauer umgebene Stadt, bot viele Sehenswürdigkeiten. Dazu zählte auch York Minster, eine sehr alte und riesengroße gotische Kathedrale, die als Herz von Yorkshire und Nordengland angesehen wird. Bei einer Stadtführung wurden wir über wichtige, historische Ereignisse, beispielsweise über die zahlreichen Eroberungen durch Römer, Angelsachsen und Normannen informiert. Abends erkundeten wir selbst das Stadtzentrum und aßen in einem der für England typischen Pubs zu Abend.

Tags darauf fuhren wir weiter nach Stratford-on-Avon, der nächsten Etappe der Studienfahrt. In Nottingham wurde ein kurzer Zwischenstopp eingelegt, da Herr Schmid vor 25 Jahren in dieser Universitätsstadt Mittelenglands ein Jahr lang englische Sprache und Literatur studiert hatte. Der Rest des Tages drehte sich um den größten Dichter und Denker Englands, William Shakespeare. Zunächst wurde das ehemalige Wohnhaus von dessen Frau Anne Hathaway besichtigt. Anschließend statteten wir dem Geburtshaus Shakespeares im Stadtzentrum und dem kleinen Gotteshaus, in dem er zusammen mit seiner Familie die letzte Ruhestätte fand, einen Besuch ab.

Der folgende Tag begann mit der Weiterreise in die Hauptstadt Großbritanniens, London. Im Vergleich zu Berlin hat die Metropole mehr als doppelt so viele Einwohner. 7,2 Millionen Menschen leben im Großraum London. Dauernd ertönten Sirenen und es rasten Polizeiautos mit hoher Geschwindigkeit an uns vorbei. Vorher machten wir jedoch noch einen kurzen Spaziergang in Oxford, wo uns Herr Pecher einige Eindrücke von der berühmten Universitätsstadt vermittelte.
Nachdem wir die Jugendherberge im Nordwesten der Stadt, unweit von Regent's Park bezogen hatten, fuhren wir in die Stadtmitte und suchten Piccadilly Circus, Leicester Square und Covent Garden auf. Wir durften den Abend frei gestalten. Die Lehrkräfte sowie zwei Schüler ließen sich im Dominion in der Tottenham Court Road vom Queen Musical "We will rock you" mitreißen, andere suchten einen Club auf - die englische Entsprechung zur deutschen Diskothek. Eine Besonderheit der meisten englischen "clubs" ist der typisch elegante Dresscode, der für den Einlass erforderlich ist.

Statt Anzug und Aktentasche dominierten am Sonntag jedoch die Digitalkameras der Touristen im Stadtkern. Deshalb war eben dieser Tag für die Stadtrundfahrt mit dem eigenen Omnibus ausgewählt worden, da Staus vermieden werden konnten. Eine bedeutende Sehenswürdigkeit stellte die "St. Paul's Cathedral" dar, die im Jahre 1666 durch das große Feuer zerstört worden war, dem 80 % der Londoner City zum Opfer gefallen waren. Sir Christopher Wren war mit dem Wiederaufbau beauftragt worden und schuf ein Meisterwerk mit der nach dem Petersdom zweitgrößten Kirchenkuppel Europas. Auf dem Programm standen auch Westminster Abbey sowie Wohnhäuser entlang der eleganten Park Road und Einkaufsstraßen der High Society, die Tower Bridge und Buckingham Palace inklusive der Wachablösung.
Nachmittags teilte man sich in zwei Gruppen. Herr Pecher führte den einen Teil nach Camden, Herr Schmid war mit einer anderen Gruppe entlang der Themse unterwegs, vorbei am London Eye, der New Tate und Shakespeares Globe, über die Millenium Bridge nach St. Paul's.

Am vorletzten Tag der Studienfahrt konnten wir zwischen drei Museen auswählen - Tate Gallery, British Museum und Natural History Museum. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Einige kauften ein, andere gingen zu Madame Tussaud, wieder andere statteten Harrods in der Brompton Road einen Besuch ab.

Zu rasch ging eine ereignisreiche Woche zu Ende. Wir traten die 20-stündige Heimreise an. In London fielen uns besonders die zahlreichen Baustellen und Linienausfälle der "London Tube" auf. So waren für zwei Tage die Jubilee, Metropolitan und Victoria Line gesperrt, was recht ungewöhnlich erschien und wohl mit den im Jahre 2012 bevorstehenden Olympischen Spielen zusammenhängt. Dabei werden insgesamt 9,3 Milliarden Pfund Steuergelder in Renovierungen und Neubauten investiert.
Da könnte man doch aufgrund der faszinierenden Erlebnisse oder wenn man wieder reif für die Insel ist, durchaus auf die Idee kommen, London zu "one of the greatest events on earth", den Olympischen Spielen 2012, erneut zu besuchen.


Londonreise der KS 12 vom 25. bis 30. Juli 2008

Summer in the city

BSG Kollegiaten für fünf Tage in der britischen Hauptstadt

Nicht wie die illustre Truppe in den Canterbury Tales zur Frühjahrszeit, sondern zum Schuljahresende machte sich die Gruppe des BSG Bad Kötzting auf die Reise, doch hatte das dicht gedrängte Programm durchaus etwas von einer Pilgerfahrt an sich, da trotz Benützung der U-Bahn und der klassischen Doppeldecker reichlich viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen waren.

Kaum in Stansted gelandet - für manchen Teilnehmer war dies der erste Flug - musste man sich während der Busfahrt ins Zentrum auf den Linksverkehr umstellen und fand sich kurz darauf samt Gepäck im Menschengewühl Londons wieder; dann war zu vorgerückter Stunde nach ersten Erfahrungen mit der Tube und sportlicher Anstrengung die Null-Sterne-Bleibe erreicht.

Ab dem folgenden Morgen galt es bei fast durchwegs hohen Temperaturen die Metropole strategisch zu entdecken: An jeder Station hieß es, den Ort zu besichtigen, seine Bedeutung und historischen Verbindungen aufzuzeigen und gleichzeitig die Erscheinungen des Massentourismus zu beobachten.

Warum gibt es unweit der Westminster Abbey, die jeder kennt, auch eine Westminster Cathedral, die niemand kennt? Welche Epochen werden durch die Statuen vor den Houses of Parliament markiert? Die farbenprächtige Wachablösung der Horse Guards zieht täglich Interessierte an. Doch wen bewachen diese stolzen Reiter? Eine noch pompösere Zeremonie vollzieht sich kurz darauf vor dem Buckingham Palace, doch man erhascht kaum einen Blick auf die schneidigen Soldaten, denn es herrscht ein Gedränge wie in einem gut gefüllten Oktoberfestbierzelt. Wenn die Militärmusiker abmarschiert sind, schwappt ein Teil der Menschenmassen auf den berühmten Trafalgar Square, der täglich als Bühne für Aktionen aller Art dient: Falun Gong protestiert gegen die Unterdrückung durch die chinesische Regierung; in den Reihen des eigens angereisten Orchesters treffen wir als Flötistin die umtriebige Chinesin wieder, die in Cham lebt und mit uns Richtung London reiste. Gleich daneben befinden sich Tamilen im Hungerstreik, um auf die ihnen verweigerten Menschenrechte hinzuweisen.

Der Sonntagvormittag eines London-Touristen kann nur ein Ziel haben; doch vorher bleibt noch Zeit, um in den Kensington Gardens die exotischen Pflanzen und äußerst zutraulichen Eichhörnchen zu bewundern und im Hyde Park das sorgfältig restaurierte Albert Memorial mit seinen interessanten Darstellungen zu betrachten. Auf beschatteten Wegen gelangt man schließlich in die nordöstliche Ecke: Speaker's Corner. Redete ( schrie ) man früher eher zu politischen Themen, so geht es heute mehr um Religion, wobei auch die Zuhörer in die Debatte eingreifen. Zu den berühmten Rednern an diesem Ort gehörten u.a. Karl Marx und George Bernhard Shaw.

Die klassische Fahrt mit dem Schiff ab Westminster Pier nach Greenwich darf bei keinem London-Besuch fehlen, bietet sich doch zu beiden Seiten der Themse ein unvergleichliches Panorama. Es ist fast unmöglich, die Vielzahl der alten ( Scotland Yard ) und der neuen Gebäude ( Swiss Re ) zu erfassen. Die Sanierung des ehemals verfallenden Londoner Hafens ist bewundernswert gut gelungen. In Greenwich angekommen muss man feststellen, dass die Gipsy Moth IV, mit der Sir Francis Chichester 1966 seine spektakuläre Welt-umseglung vollbrachte, verschwunden ist; und sich umwendend erblickt man dort, wo die Cutty Sark, einer der schnellsten Tea Clipper seiner Zeit, stehen sollte, ein eingehülltes Baugerüst. Ein Brand vor einem Jahr zerstörte das anmutige Schiff völlig. Auf dem unweit gelegenen Hügel entschädigt uns das Royal Observatory für unsere Enttäuschung: Wir wissen jetzt genau, wo der Null-Meridian liegt, wir nehmen eine Ahnung von der Begeisterung, ja von der Besessenheit der Astronomen früherer Jahrhunderte mit, wir bestaunen die H4 des Schreinermeisters (!) John Harrison, die die Zeitmessung und die Navigation der Schiffe ab 1760 revolutionierte. Nach erneutem Fußmarsch bringt uns die fahrerlose Docklands Light Railway durch das Sanierungsgebiet hindurch zum nächsten Highlight, nämlich Christopher Wrens Meisterwerk: St. Paul's. Dieser atemberaubende Kirchenbau rechtfertigt den vor Selbstbewusstsein strotzenden Grabspruch des Baumeisters: Lector, si monumentum requiris, circumspice. ( Leser, wenn du ein Denkmal sehen willst, schau um dich. ) Nachdem von der Krypta bis zur Kuppel alles intensiv erforscht ist, muss eine Schnaufpause sein: Let's call it a day!

Gemächlich gleitet das schmale Boot auf dem Regent's Canal dahin. Innerhalb einer Stunde bekommt man auf der Fahrt von Little Venice nach Camden Lock eine Vorstellung vom englischen Kanalsystem und der Warenbeförderung vor der Zeit von Eisenbahn und Auto, beiderseits sieht man vornehme Häuser, deren Bewohner sich intensiv gegen unerwünschte Gäste schützen und man fährt durch den Londoner Zoo. Am Ankunftsort wartet der Camden Market, wo der Tourist schrille Klamotten und allerlei Gadgets erstehen kann.

Man mag über den nicht vorhandenen Komfort der Londoner Unterkünfte klagen, doch muss lobend erwähnt werden, dass die britische Hauptstadt eine ganze Reihe von Museen bei freiem Eintritt bietet: National Gallery, National Portrait Gallery, British Museum, Natural History Museum, Tate + Tate Modern. An jedem der Orte warten spektakuläre Dinge und man hat die Qual der Wahl. Was soll man sich herauspicken, wenn auch noch die Bauten von John Nash am Regent's Park und die Hinrichtungsstätte von Thomas More und zahlreicher anderer Menschen auf dem Tower Hill abgeklappert werden müssen?

Schnell noch ein Bad in der geschäftigen Menschenmenge in der Oxford Street, ein Besuch in einem der großen Kaufhäuser, nächtliche Tuchfühlung mit der Vielsprachigkeit auf dem Trafalgar Square oder dem Piccadilly Circus. Schnell noch ein Theaterbesuch. Schnell noch zu Mme Tussaud's. Schnell: Wir müssen zurück nach Stansted. And when in London, don't forget: MIND THE GAP.

G.Pecher