Ueberblick

 

 
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01.12.2009

Termine

 

12.05.2010

(ganztägig)

Exkursion der Klassen 5c und 5d nach Neusath - Perschen

 


 

Veranstaltungen

 

Exkursion der 5. Klassen am 28. Oktober 2009

Geographie - Exkursion zur Kontinentalen Tiefbohrung


BSG mit zwei 5. Klassen in Windischeschenbach


Die ersten Wochen des neuen Schuljahres waren für die 5. Klassen am Benedikt – Stattler Gymnasium mit Sicherheit sehr aufregend und abwechslungsreich. Zum einen erwartete die Schüler ein neues Lernumfeld, neue Mitschüler, Lehrer und auch Unterrichtsfächer und zum anderen standen auch schon die ersten außerschulischen Unternehmungen auf dem Stundenplan. Bereits im September ging es für die Schülerinnen und Schüler zu den Kennenlerntage nach Furth im Wald, um soziale Kompetenz zu schulen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Vor Kurzem gab es für zwei 5. Klassen einen weiteren Höhepunkt. Zusammen mit den beiden Geographielehrern, Frau Rita Adam und Herrn Matthias Baumann, machte man sich auf den Weg nach Windischeschenbach in die nördliche Oberpfalz, wo die 43 Schüler der Klassen 5a und 5b das Geo – Zentrum an der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) besuchen durften.

Wissenschaftler bohrten von 1990 bis 1994 an dieser Stelle 9101 m tief in die Erdkruste, um unter anderem weitere Erkenntnisse über den Aufbau der Erde zu erhalten.Das Geo – Zentrum an der KTB ist inzwischen eine moderne Umweltbildungsstätte, die den Schülern einen exzellenten Blick in viele Bereiche der Geographie bietet. Rund fünf Stunden beschäftigten sich die Kinder mit den Themen „Gesteinskreislauf“, „Aufbau der Erde“ und „Kontinentalverschiebung“. Diese im Lehrplan vorgeschriebenen Inhalte wurden unter fachkundiger Leitung von den KTB – Mitarbeitern, Frau Nastoll und Herrn Köcher, interessant und kindgerecht in Form einer Führung und eines Laboraufenthalts vermittelt. Ein besonderes Highlight war auch die Besichtigung des KTB – Geländes und das Besteigen des Bohrturms bis zur Besucherplattform, dem höchsten Landbohrturm der Erde mit einer Höhe von 83 m. Die hierbeigewonnenen Informationen und Ergebnisse wurden von den Schülern während der Exkursion zum Teil schriftlich festgehalten und werden in den darauf folgenden Geographiestunden weiter vertieft werden.

 

 


 

Hollandexkursion der 11. Klassen vom 5. Juli bis 10. Juli 2009

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen!“    (Goethe)

11. Klassen des Benedikt-Stattler-Gymnasiums für eine Woche auf Exkursion in Holland

 

Am Sonntag, dem 5. Juli 2009, war es endlich so weit. 67 Schülerinnen und Schüler des Benedikt-Stattler-Gymnasiums versammelten sich morgens um 8 Uhr am Jahnplatz, um von dort mit dem Bus eine einwöchige Kunst- und Geographie-Exkursion nach Holland anzutreten. Begleitet wurden sie von den KunstlehrernHerrn Alois Öllinger und Frau Simone Seifert sowie von den Geographielehrern Herrn Matthias Baumann und Herrn Burghard Lang.

Auf der langen Hinfahrt wurde der Kölner Dom angesteuert, der die Gymnasiasten durch seine imposante Erscheinung faszinierte. Nach weiteren Stunden Busfahrt, die von Referaten einiger Schüler gestaltet wurden, erreichte man schließlich erschöpft das Hostel Stayokay in Bunnik bei Utrecht. Am darauffolgenden Tag fuhr man nach Amsterdam, um die Stadt mit ihren unzähligen kleinen Flüssen und Brücken sowie ihren verwinkelten Gassen mit Stadtführern bei schönstem Wetter in drei Gruppen aufgeteilt zu bestaunen. Nicht umsonst trägt Amsterdam die Bezeichnung „Zweites Venedig Europas“. Anschließend besuchte eine Gruppe kunstinteressierter Schüler das Reichsmuseum, in dem berühmte Werke wie „Die Judenbraut“ oder „Die Nachtwache“ von Rembrandt zu bewundern sind. Parallel dazu unternahmen jene, die sich der Geographie widmeten, eine Exkursion in die Polder Beemster und Flevoland im Jissel-Meer. Dies sind eingedeichte, unter dem Meeresspiegel liegende Gebiete, die die Niederländer durch Abpumpen des Meerwassers gewannen.

Am Dienstag startete der Tag für die Bad Kötztinger Schüler mit einer Hafenrundfahrt in Rotterdam, begleitet von zahlreichen Regengüssen. Anschließend wurde das Van-Beuningen-Museum für die „Künstler“ zum Zielort. Dort zogen Werke von Salvador Dali bis hin zur modernen Popart-Kunst die Schüler in den Bann. Die Geographie-Gruppe versetzte der größte Hafen Europas wegen seiner über 40 Kilometer langen Anlagen in großes Staunen. Beeindruckend waren auch die Anlagen einer Hafengesellschaft, wo sie im Educatief Informatie Centrum detaillierte Informationen zur Hafenlogistik erhielten.

Am Mittwoch stand für alle ein Besuch des Kröller-Müller-Museums in Arnheim auf dem Programm, das weltberühmte Gemälde von Van Gogh und Piet Mondrian zeigt. Hinzu kam der einzigartige Skulpturengarten, der Kreationen von Künstlern aus der ganzen Welt ausstellt.

Am letzten Tag besuchte der kunstorientierte Teil der Schüler das Van-Gogh-Museum in Amsterdam, das die größte Werksammlung Van Goghs besitzt. Die „Geographen“ informierten sich an diesem Tag über den Küstenschutz und suchten dazu das Sperrwerk „Maeslandtkering“ an der Maas-Mündung und die Deltawerke „Neeltje Jans“ an der Osterschelde auf. Überraschend war, dass sich die Niederländer offensichtlich keine allzu großen Sorgen über einen Anstieg des Meeresspiegels im Rahmen des Klimawandels machen.

Die zahlreichen Museumsbesuche inspirierten die Schüler dazu, selbst einige Skizzen anzufertigen. So entstanden am Ende der Woche individuelle Skizzenhefte, in denen die Eindrücke Hollands und Werke von namhaften Künstlern festgehalten wurden.

Auch die Freizeit nutzten die Schüler intensiv. Unter anderem fand am Montagabend ein recht lustiges „Fußballspiel“ zwischen den Bad Kötztingern und der ortsansässigen Feuerwehr statt. Außerdem dürfte für die meisten Elftklässler der Nordseestrand bei Scheveningen am Dienstagabend ein Highlight gewesen sein, an dem sie die untergehende Sonne genießen konnten.

Bei der Heimfahrt am Freitag wurde noch in Speyer halt gemacht, um dort den Kaiserdom zu besichtigen. Schließlich kamen die 11. Klässler mit ihren Lehrern müde, aber mit vielen großartigen Eindrücken am Jahnplatz an, nachdem sie eine ca. 10-stündige Fahrt hinter sich gebracht hatten. Alles in Allem war die Hollandfahrt für die Gymnasiasten ein einmaliges Erlebnis, das allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Bericht über die Hollandexkursion 2009 von Becker Vincent und Forster Marleen (ehem. Kl. 11a)