| 15.11.2011 |
Februar 2011
BSG-Wintersporttag wieder ein Erfolg
Schüler konnten sich am Eck, am Arber und in Regen austoben
Bad
Kötzting. Nach einer erfolgreichen Premiere im letzten Jahr war es endlich wieder soweit: Der Wintersporttag des BSG am Eck, Arber und in Regen erlebte seine zweite Auflage, bei der die Schüler und Schülerinnen der kompletten Unter- und Mittelstufe des Benedikt-Stattler-Gymnasiums zwischen vielen verschiedenen Wintersportarten auswählen und ihr Geschick testen konnten.

Nach einigem Planungsaufwand im Vorfeld brachen morgens 11 Busse vom Jahnplatz auf, um die BSG-Schüler an ihre Bestimmungsorte zu bringen. Zur Auswahl standen das Eck, der Arber und die Eisporthalle im Nachbarlandkreis Regen. Die Entscheidung für eine bestimmte Aktivität fiel einigen Teilnehmern gar nicht so leicht, da zwischen den traditionellen Sportarten Ski Alpin, Snowboard, Rodeln, Langlauf, Schneeschuh-Wandern und Schlittschuhlauf gewählt werden durfte. Für die kreativen und verspielten Schüler wurden zudem Spiele im Schnee und Land Art (gestalterisches Arbeiten im Schnee) angeboten. Wem das noch nicht reichte, der konnte am Arber auf den Spuren des deutschen Biathlon-Teams wandeln und sich selbst als Biathlet versuchen.

So war gewährleistet, dass jeder auf seine Kosten kam und bei akzeptablen Schneeverhältnissen wurde die graue Tristesse am Eck mit viel Spaß und Freude an der Bewegung an der frischen Luft vertrieben. Für das leibliche Wohl sorgte eine Feldküche, die Schüler und Betreuer des BSG in der Mittagspause mit großem Einsatz mit Eintopf gegen den Hunger und heißem Tee gegen die Kälte versorgte, was von allen sehr dankbar angenommen wurde.

Nach diesem erfolgreichen Tag der sportlichen Aktivität und Freude im Freien hofft das Benedikt-Stattler-Gymnasium als Partnerschule des Wintersports, dieses besondere Ereignis auch im kommenden Schuljahr wieder anbieten zu können.
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Februar 2011
Gymnasiasten von Skisportwoche begeistert
7. Klassen des BSG verbrachten eine Woche in der Wildschönau bei traumhaftem Wetter und guten Pisten
 Bad
Kötzting. An einem eher trüben Samstagmorgen machten sich die Klassen 7a und 7d des Benedikt-Stattler-Gymnasiums auf die Reise in den Wintersportort Niederau im Skigebiet Wildschönau in Tirol, wo sie von strahlendem Sonnenschein begrüßt wurden. Hier konnten die Schüler zusammen mit ihren Betreuern fernab vom Schulalltag in der Heimat eine Woche absolutes Traumwetter und optimale Skibedingungen genießen und zudem Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit stärken.

Endlich war es soweit, ein Highlight der Schullaufbahn, das von vielen so lange herbeigewünscht worden war: Das Skilager der siebten Jahrgangsstufe stand bevor! Nach einer – wegen Vorfreude und Aufregung – schlaflosen Nacht hieß es am Samstagmorgen um acht Uhr für 47 Schüler und Schülerinnen Abschied nehmen von Eltern und Geschwistern, um erwartungsfroh nach Tirol aufzubrechen. Da sich unter den Jugendlichen nicht nur begeisterte Ski- oder Snowboardfahrer befanden, bot das BSG auch dieses Jahr wieder eine Alternative – die Erlebnis- und Wandergruppe – an, damit alle Schüler bei diesem für die Klassengemeinschaft so wichtigem Erlebnis dabei sein konnten.

Nach einer stärkenden Brotzeit in der Unterkunft am Markbachjoch wurden sogleich die Skipisten und die Umgebung erkundet, wobei die Schüler je nach Können in ihre Gruppen eingeteilt wurden, in welchen sie ihre Qualifikationen verbessern und ihre Vorkenntnisse vertiefen konnten. So bestand das Vormittags- und Nachmittagsprogramm der nächsten Tage darin, voller Elan die Skipisten der Wildschönau eingehend auf ihre Tauglichkeit zu testen. Doch nicht nur die Skifahrer betätigten sich sportlich, auch die Erlebnisgruppe hatte bei einer Schneeschuh-Wanderung vom Markbachjoch in Richtung Tal oder bei einer spannenden Schnitzeljagd die Gelegenheit, die Tiroler Natur hautnah zu erleben.

Um am Ende eines teilweise anstrengenden Tages keine Langeweile aufkommen zu lassen, wurde ein abwechslungsreiches Repertoire bei der Abendgestaltung angeboten. Neben lehrreichen Theorie-Einheiten wie dem Besprechen der FIS-Regeln oder einer anschaulichen Demonstration zum richtigen Ski-Wachsen, triumphierten die Schüler in einem spannungsgeladenen Kickerturnier beispielsweise über ein Lehrerteam. Im Rahmen der Zimmerolympiade, bei der das Gewinnerzimmer prämiert wurde, konnten die Schüler zum einen ihren Ordnungssinn und zum anderen ihre Kreativität unter Beweis stellen, um die Gunst der strengen Jury zu erwerben. Der letzte, so genannte „Bunte Abend“ wurde in heiterer und ausgelassener Stimmung von den Siebtklässlern selbst organisiert und gestaltet, indem zum Beispiel „Wildschönau’s Next Topmodel“ gesucht oder bestimmte Lehrer anhand eines Sketches erraten werden mussten. Abgerundet wurde dieses Spektakel von einer gemeinsamen nächtlichen Fackelwanderung zur nahe gelegenen Bergkapelle. Hier ließ die Gruppe die Skisportwoche noch einmal Revue passieren und nahm sich Zeit zu stillen Reflexion und Besinnung.

Nur sehr schweren Herzens nahm die Truppe des Benedikt-Stattler-Gymnasiums Abschied vom Bergpanaroma in Niederau und trat die Heimreise nach Bad Kötzting an. Die vielen gemeinschaftlichen Erlebnisse und Erfahrungen bleiben den Jugendlichen sicherlich unvergessen und stehen den Schülern der Klassen 7b und 7c noch bevor, die sich diesen Samstag auf die lang ersehnte Reise machen werden.
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Februar 2011
Bezirksfinalsieger Ski alpin
Bad
Kötzting. Am 15. Februar 2011 nahmen drei Mannschaften unserer Schule (Jungen III, Mädchen III und Mädchen IV) am Kreis- und Bezirksfinale Ski alpin am Großen Arber teil. Dabei gewannen sie alle drei Entscheide, wodurch sich zwei Mannschaften für das Landesfinale am 15.03.2011 in Lenggries qualifizierten.

Mit nachfolgendem Link gelangen Sie zum Video der Siegerehrung:

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November 2010
Schüler kämpften um Sekunden
 Bad
Kötzting. OStD Günther Roith und OStR Ulrich Richter gratulierten
den Siegerinnen und Sieger des Geländelaufs 2010, der dieses
Jahr am 7. Oktober stattfand und überreichten ihnen einen
Einkaufsgutschein für Sportartikel in Höhe von 10 Euro.

Von den fünften Klassen erzielten Lisa Loderbauer (links)
mit 7:59 Minuten und Tim-Ole Mietz (Mitte) mit 7:58 Minuten
das beste Ergebnis; bei den sechsten Klassen machten Merit
Silberbauer (Mitte; 9:36 Minuten) und Michael Gerstl (rechts;
7:41 Minuten) jeweils den ersten Platz.

Ein besonderer Dank sei an dieser Stelle noch Familie Miethaner
für die Bereitstellung des Start- und Zielgeländes und Hans
Wanninger für die Zeitnahme ausgesprochen. Dank ihrer Hilfe
und des Einsatzes sämtlicher Sportlehrkräfte kann der Geländelauf
2010 zu Recht als gelungenes naturnahes Erlebnis bezeichnet
werden. |
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Juli 2009
BSG-Leichtathletinnen bayerischer Meister
In einem packenden Wettkampf ließen sie die Konkurrenz
hinter sich - Nun für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert.
Bad
Kötzting. In dieser Woche errang das BSG einen der größten
sportlichen Erfolge seiner Schulgeschichte. Die Schülerinnen
der Jahrgänge 1992-1995 des Benedikt-Stattler-Gymnasiums
wurden in Ingolstadt bayerischer Meister der Schulen. Sie
qualifizierten sich damit auch für das Bundesfinale "Jugend
trainiert für Olympia" von 22. - 26.9. in Berlin.

Gong! OStD Günther Roith bittet um Aufmerksamkeit für eine
Durchsage. Erst er paar Takte aus dem Song "We are the Champions".
Dann gibt der Schulleiter mit Begeisterung die erfreuliche
Nachricht an alle Schülerinnen und Schüler und an die Lehrkräfte
weiter: "Unsere Leichtathletinnen haben eine großartige
Leistung vollbracht! Sie sind bayerischer Meister geworden.
Herzliche Gratulation!!!" Dabei ist sich der Schulleiter
darüber im Klaren, dass das BSG hier von der großartigen
Vereinsarbeit des TV Bad Kötzting profitiert.

Bereits um 6 Uhr früh hatten sich am Dienstag dieser Woche
acht Schülerinnen des BSG, ihre zwei Betreuer Katharina
Fellerer und Anton Breu und ihr Lehrer Matthias Baumann
auf den Weg nach Ingolstadt gemacht. Nachdem man die Neutraublinger
Sportler abgeholt hatte, kam man um 9 Uhr an der Wettkampfstätte
an. Nach der Begrüßung setzten die Bad Kötztingerinnen das
erste Ausrufezeichen. Während die zweite 4x100m-Staffel
in der Besetzung Mirjam Hofmaier, Verena Kroiß, Katharina
Augustin und Miriam Pechtl in beachtenswerten 55,35 Sekunden
die Ziellinie überquerte, knackte die erste Staffel mit
Magdalena Weiß, Martina Barth, Melanie Breu und Laura Weiß
in 49,76 Sekunden die Qualinorm für die deutschen Jugendmeisterschaften.
Eine Staffelzeit unter 50 Sekunden wurde von Athletinnen
in diesem Alter noch nicht oft erreicht. Fantastische 1229
Punkte war diese Zeit wert - und noch viel wichtiger: die
Konkurrenz war geschockt.

In der zweiten Disziplin, dem Speerwurf, konterten jedoch
die Schülerinnen des Gymnasiums Altötting, die stärkste
der sieben Mannschaften, mit Weiten von 42 und 36 Metern
und machten deutlich, dass sie bei der Vergabe des Titels
ein Wörtchen mitsprechen werden. Die Kötztinger Starterinnen
Katharina Augustin und Melanie Breu erreichten 31,28 bzw.
22,69 Meter und somit 940 Punkte. Parallel konnten die Weiß-Sisters
und Miriam Pechtl im Weitsprung Boden gutmachen. Mit 5,27
und 5,10 Metern kamen die Zwillingsschwestern in die Wertung
und holten 1138 Punkte. In der vierten Disziplin, dem 100m
Lauf, machte sich die brütende Hitze bemerkbar. Martina
Barth und Magdalena Weiß liefen jedoch jeweils Bestleistung
(13,14 bzw. 12,57 Sekunden) und konnten mit ihren sehr guten
1151 Punkten den Vorsprung für die BSGlerinnen auf 162 Punkten
zum größten Konkurrenten Altötting ausbauen. Doch sie wussten,
dass die nächsten beiden Disziplinen, Kugelstoßen und Hochsprung,
nicht ihre besten waren. Melanie Breu und Verena Kroiß stießen
die Kugel auf 7,78 bzw. 7,37 Meter und erkämpften 740 Punkte
für die Mannschaft. Auch Mirjam Hofmaier, Miriam Pechtl
und Laura Weiß gaben im Hochsprung ihr Bestes und hatten
nicht nur gegen die Konkurrentinnen, sondern auch gegen
die hohen Temperaturen zu kämpfen. Miriam mit 1,48 und Laura
mit 1,52 Meter kamen in die Wertung und erreichten gute
1012 Punkte.

Nun kam es also zur finalen Disziplin, dem 800m Lauf. Nach
bangem Warten auf den Zwischenstand und vielem eigenen Rechnen,
zu dem auch ihr Trainer Alois Brandl angerufen wurde, war
der Vorsprung eingebüßt und der Rückstand auf das Gymnasium
Altötting betrug 17 magere Punkte. "Eine Sekunde entspricht
7 Punkten im 800m Lauf". Sowohl die Betreuer als auch die
Athletinnen wussten, dass man 3 Sekunden Vorsprung auf die
Gegnerinnen zum Sieg brauchen wird. Und Verena Kroiß legte
im ersten Lauf sodann einen tollen Wettkampf hin. Mit 2:40,36
Minuten lief sie persönliche Bestzeit. Die Altöttingerinnen,
die zwei ihrer drei Starterinnen in diesem schwächeren 800m
Lauf hatten, waren geschockt. Nun kam es also auf die Zeiten
von Mirjam Hofmaier und Martina Barth im zweiten, schnelleren
800m Lauf an. Martina, die bereits zwei Disziplinen hinter
sich hatte, legte einen famosen Start hin. Ihre Durchgangszeit
betrug starke 65 Sekunden bei der 400m Marke. Angefeuert
vom gesamten Team konnte sie ihren Vorsprung mit einer außerordentlich
guten Zeit von 2:22,24 Sekunden ins Ziel bringen. Und auch
Mirjam Hofmaier kämpfte mit letzter Kraft um jede Sekunde.
Der Lohn ihrer Mühen war die Verbesserung ihrer persönlichen
Bestleistung um satte vier Sekunden auf 2:31,57 Sekunden.

Nun
begann das Rechnen, Hoffen und Bangen. "Die Zeiten waren
top, die Altöttingerinnen weit zurück, das musste doch gereicht
haben...". Wieder wurde Trainer Alois Brandl kontaktiert.
Er gratulierte der Mannschaft nun bereits zum Sieg. Doch
bis zur Siegerehrung war den Bad Kötztingerinnen die Anspannung
ins Gesicht geschrieben. Nach der Bekanntgabe des ersten
Platzes für das BSG kannte die Freude jedoch keine Grenzen.
Die Mädchen lagen sich in den Armen. Mit Goldmedaillen und
Landessieger-Pullovern ausgezeichnet, nahmen sie hocherfreut
die Urkunde entgegen. Noch größer war die Freude über das
Einladungsschreiben zum Bundesfinale in Berlin.

Festzuhalten ist, dass die acht Mädchen, von denen jede
drei Disziplinen zu absolvieren hatte, ein großes Kämpferherz
an den Tag legten und sich gegen die Vertreterinnen der
restlichen sechs Regierungsbezirke, die teils mit 13 Athletinnen
antraten, am Ende doch deutlich mit 7270 Punkten durchsetzten.
Angekommen in Bad Kötzting bereiteten ihnen ihre Eltern
und ihr Trainer einen tollen Empfang mit Sekt, Rosen und
selbst gestaltetem Plakat. Voller Stolz nahm Alois Brandl
seine Schützlinge in den Arm.

Ein Dank gilt Matthias Baumann, der in Vertretung für Anja
Achatz, die mit einer Schülergruppe in Berlin weilte, die
Betreuung übernommen hatte. Des weiteren ist den Schülern
Katharina Fellerer und Anton Breu zu danken, die ihre eigene
Leichtathletikerfahrung in den Wettkampf einbringen konnten.
Es ist bemerkenswert, wie die Schülerinnen es geschafft
haben, ein fünfmaliges Training mit den schulischen Anforderungen
des G8 zu vereinbaren. Dankbar waren die Teilnehmerinnen
auch Günther Roith, dem Schulleiter des BSG, der alle Hebel
in Bewegung gesetzt hatte, dass die Schülerinnen beim Finale
mitmachen konnten. Diese erhoffen sich diesen Einsatz auch
für das Bundesfinale in Berlin von 22. bis 26. September
und freuen sich, dass die Leichathletik an der "Partnerschule
des Wintersports" inzwischen große Anerkennung erfährt. |
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Frühjahr 2009
FC-Mädels von Chamerau erfolgreich
Gewinn der Meisterschaft in der Bayernliga
Nord
Bad
Kötzting. Mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Bayernliga
Nord, der höchsten Jugendklasse Bayerns, haben Evi Winter,
Tanja Baumgartner, Manuela Schönberger und Kerstin Holzapfel
den größten Erfolg der Tischtennisabteilung des FC Chamerau
in der Vereinsgeschichte geschafft. Ein Erfolg des Kollektivs
zwar, aber ohne die Super-Bilanzen der Ausnahmespielerin
Evi Winter, die im Einzel mit 45:2 Siegen Liga-Beste war
und im Doppel mit Tanja Baumgartner 14:2 Siege beisteuerte,
wäre dieser Erfolg kaum zu realisieren gewesen. Das Benedikt-Stattler-Gymnasium
ist stolz auf seine Schülerin Evi Winter. |
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Wintersportwochen der 7. und 8. Jahrgangsstufe
im Schuljahr 2008-09
200 Gymnasiasten in der Wildschönau
Die siebten und achten Klassen des BSG sind
von der Wintersportwoche in Österreich begeistert
 Bad
Kötzting. "... heid is so a scheena Dog, lala lala la",
schallt es vom Markbachjoch aus 1500 Metern hinab ins Brixental.
An die 200 Hände sind "so hoch" in den Nachthimmel gestreckt,
die Gesichter sind erhellt vom Widerschein der Feuerfackeln,
um die sich die Gruppe in luftiger Höhe im Kreis versammelt
hat. Das Lied bildet den Abschluss einer Andacht neben der
kleinen Bergkapelle, bei der man die vergangene Woche in
der verschneiten Tiroler Bergwelt noch einmal Revue passieren
lässt.

Mit zwei Bussen waren die vier 8. Klassen des BSG ins traditionelle
Skilager gestartet, begleitet von der externen Skilehrerin
Annemarie Marinitz, die die "Profigruppe" übernahm und zehn
Lehrkräften unter der Leitung von StR Rudolf Zell. Ziel
war das Skigebiet am Markbachjoch in der Wildschönau, wo
die Wintersportler im Berghotel Panorama auf 1500 Meter
Höhe direkt unterhalb der Bergstation der Gondel untergebracht
waren. Schon die Ankunft steigerte die Vorfreude der Schüler.
Strahlender Sonnenschein und ausreichend Schnee ließ auf
eine erstklassige Skiwoche hoffen.

Um das traumhafte Wetter des ersten Tags noch ausnutzen
zu können, wurden die Skifahrer und Snowboarder nach kurzem
Einfahren ihrem Können entsprechend in Gruppen eingeteilt.
So konnten am Abend die FIS-Regeln schon in den einzelnen
Gruppen besprochen werden. Vor allem den Ausdruck "den Pisten-
und Wetterverhältnissen angepasst" sollten die Schüler am
folgenden Tag noch öfter zu hören bekommen. Der Wetterumschwung
in der Nacht sorgte am ersten Morgen für große Aufregung:
20 Zentimeter Neuschnee. Unter schwierigsten Bedingungen
- die Pisten waren seit dem Vorabend nicht mehr präpariert
worden und es schneite nach wie vor - konnten die Schüler
ihr Können und ihre Kondition unter Beweis stellen. In den
folgenden Tagen verbesserten die Skifahrer und Snowboarder
auf Pisten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads ihre Technik
deutlich.

Während die anderen hoch zu Brett die Pisten (un)sicher
machten, schnallte sich die Wandergruppe die Schneeschuhe
an und stapfte bzw. stolperte, angeführt von einem Einheimischen,
der Ermüdungserscheinungen mit Durchhalteparolen in charmantem
Tirolerisch vorzubeugen wusste, durch den Tiefschnee zu
Tale.

Mit einer etwas flotteren Unterlage auf Kufen ging es von
der Mittelstation der Schatzbergbahn zunächst auf der Familien-,
dann ganz mutig auf der Expertenrodelpiste hinunter nach
Auffach, wobei man Zeuge interessanter Rodeltechniken und
-formationen sowie unfreiwilliger (?) Stunteinlagen werden
konnte. Getreu dem Motto "Das Wandern ist des Schülers Lust"
ergriff man bei anderer Gelegenheit die Nordic Walking-
Stecken. Die Wanderer erkundeten den 968-Seelen-Ort Niederau
mit seinem Bergbauernmuseum und verzierten ihn, inspiriert
von den Skulpturen auf dem Franziskusweg, einem Natur und
Kunst verbindenden Besinnungsweg ins benachbarte Oberau,
mit dem ein oder anderen Schneemann.

Auf Schnitzeljagd im Schnee zog man aus, die Hasen das Fürchten
zu lehren, an deren Stall oberhalb der Unterkunft ebenso
ein Hinweis angebracht war wie an Anzeigetafeln oder vergraben
unterm Gipfelkreuz, so dass es galt, mit Teamgeist und kombinatorischen
Fähigkeiten vor Einbruch der Dunkelheit ans Ziel zu gelangen.
Nach dem letzten Einkehrschwung in den Alpengasthof hatten
die Schüler einander viel zu erzählen und es war stets für
Unterhaltung gesorgt: vom Crashkurs in Skipflege über gemeinsames
Singen bis hin zur Disconacht. Beim Kickerturnier feierten
drei Lehrerteams noch stolz ihre "Stockerlplätze", die Revanche
erfolgte am Bunten Abend auf dem Fuß -oder besser ins Gesicht-
beim "Lehrerschminken" und "Prominentenquiz". Einfallsreichtum
und Engagement zeigten die Schüler auch in weiteren Beiträgen
wie einem parodistischen Wochenrückblick und dem "Wadltasten",
die am letzen Abend für gute Stimmung sorgten und die Skiwoche
abrundeten.

Viele schöne Tage sind es gewesen, die Schüler und Lehrer
in der Wildschönau zusammen erleben durften. Und während
am Morgen des letzten Wintersporttages eifrige Hände Skier
und Gepäck in die Gondel laden und unten die mit Schneeketten
ausgestatteten Busse die bunte, lautstarke Fracht erwarten,
glaubt man, wenn man kurz innehält, noch leise das Echo
des gemeinsamen Liedes in dem mächtigen Bergmassiv widerhallen
zu hören: "Heid is so a scheena Dog ..."

Die Schülerinnen und Schüler der 7.Klassen des BSG hatten
schon zwei Wochen vorher die Tiroler Bergwelt genießen dürfen.
Auch sie kehrten mit den besten Erinnerungen in den Bayerischen
Wald zurück.
C. Pleyer und S. Freelandt |
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