NEWS - Neulinge feierlich am BSG aufgenommen

 

Neulinge feierlich am BSG aufgenommen

Eltern, Klassenleiter, Lehrkräfte, Klassensprecher und Tutoren wünschten einen guten Start

Bad Kötzting. Mit leuchtenden Augen betraten gestern 121 Fünftklässler zusammen mit ihren Eltern die Aula des Benedikt-Stattler-Gymnasiums. Auf dem Programm stand die feierliche Aufnahme der neuen Gymnasiasten, bei der jeder einzeln unter Beifall nach vorne treten und die besten Wünsche für seine Schullaufbahn in Empfang nehmen durfte.

Bereits am Freitag hatten sich Vertreter des Elternbeirats in der Schule eingefunden, um für die Neuankömmlinge Ansteckplaketten zu fertigen - für jeden Schüler mit seinem Namen, für jede Klasse in einer anderen Farbe. Gestern wurden diese Buttons von der Elterbeirätin Ruth Hager jedem Kind überreicht, als dieses unter dem Beifall aller in der Aula Versammelten nach vorne ging, um mit den besten Wünsche von Schulleiter Günther Roith und des jeweiligen Klassenleiters ganz offiziell und feierlich in die BSG-Schulfamilie aufgenommen zu werden. Die Klassenleiter Florian Loistl, Martin Schönberger, Matthias Baumann, Klaus Baumgartner und Christiane Raab-Bauer übergaben den ihnen anvertrauten Schützlingen eine Zeugnismappe mit dem aktuellen Jahresbericht des Gymnasiums, in dem die Kinder gleich neugierig blätterten.

OStD Günther Roith beleuchtete die für die Kinder neue Schulart mit einem  „kleinen Alphabet für das Gymnasium“. In der Präsentation war vom Abitur die Rede, von Schwerpunkten einzelner Fächer und auch von interessanten Aktionen, die es an der Schule gibt. Besonders aufmerksam waren die Anwesenden, als eine mit Musik unterlegte Diaschau abgespielt wurde, die das Schulleben in den unterschiedlichsten Facetten zeigte. Für die Fünftklässler war diese Darbietung gewissermaßen ein Ausblick in die Zukunft: auf einen Schüleraustausch mit Dänemark oder Frankreich, auf die Gebirgswanderwoche in Südtirol, auf die Zusammenarbeit mit St. Gunther, auf eine Studienfahrt nach Rom oder England, auf den Bayerischen Tag oder das BSG-Schulfest.

Damit aber aufgrund dieser Traumbilder von schönen Projekten, Ausflügen und Fahrten kein falscher Eindruck vom schulischen Alltag entstehen konnte, richtete der Schulleiter auch ernste Worte an die Fünftklässler. Sie sollten erst einmal gar nicht damit anfangen, bei einem Misserfolg die Schuld bei Eltern oder Lehrern oder Freunden zu suchen. Frühzeitig müssten sie Verantwortung für sich selbst übernehmen, ihren Medienkonsum vernünftig gestalten und konsequent in der Schule mitarbeiten. Dann sei es auch möglich, dass die allermeisten der jetzt am Gymnasium Eingeschulten nach acht Jahren mit einem wertvollen Abiturzeugnis belohnt würden. „Freude an der Verantwortung“ sei das Motto des Benedikt-Stattler-Gymnasiums - und diesem Motto sollten Schüler wie Lehrer gleichermaßen gerecht zu werden versuchen.

Den Eltern gratulierte Günther Roith zu ihrer Entscheidung, das Gymnasium für den weiteren schulischen Weg ihrer Kinder gewählt zu haben. Im Gegensatz zu dem, was Deutschland in dieser Woche von der OECD vorgeworfen worden sei, dass man nämlich viel zu wenig für die Bildung tue, hätten sie die Schulart gewählt, die ihren Kindern die besten Grundlagen für Studium und Beruf vermitteln könne. Deutlich sprach der Schulleiter die Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten aus, denn eine solche sei eine der wichtigsten Voraussetzungen für den schulischen Erfolg.