Erfolgreiche Nachwuchsforscher am BSG
Beachtliche Erfolge der Gymnasiasten beim Wettbewerb "Experimente antworten"
und der "Junior Science Olympiade"
Bad
Kötzting. Die dritte Runde des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" verlief
für das Benedikt-Stattler-Gymnasium äußerst erfolgreich. Während die jungen
Naturwissenschaftler bereits in den ersten beiden Runden fleißig experimentierten
und die Jury mit ihren Präsentationen überzeugen konnten, erreichte bei diesem
letzten Durchgang die beeindruckende Zahl von 32 Gymnasiasten eine Ehrung. Somit
ist diese dritte Runde des Landeswettbewerbs mit Abstand der erfolgreichste
Durchgang und sichtbar stolz nahmen die jungen Forscher ihre Urkunden und Sachpreise
entgegen.

Dieses erfolgreiche Abschneiden bestätigt auch das Engagement von Landrat Theo
Zellner, der das BSG vor kurzem erst zum "Partner im Jahr der Technik "erklärt
hatte und sich ebenfalls sichtlich beeindruckt von den diesjährigen Preisen
der Fachschaft Natur und Technik am Gymnasium in Bad Kötzting gezeigt hatte.

In mehreren Variationen mussten die Gymnasiasten in dieser Runde mit Wasser
experimentieren. Die Funktionsweise einer Pipette, sowie die Dichte unterschiedlicher
Flüssigkeiten galt es dabei zu untersuchen. Der schwierigste Teil der Aufgabe
war es jedoch, anhand eines mit Wasser gefüllten Schlauches und des Auslaufens
der Wassersäule eine Stoppuhr zu erstellen und das Ergebnis dieses Versuchs
in einem Zeit-Wasserstands Diagramm festzuhalten. Die jungen Forscher lösten
diese Aufgabe mit Bravour und hatten sichtlich Spaß daran, die im Unterricht
erlernten Kenntnisse auf die Praxis zu übertragen. Kompetent betreut wurden
die jungen Forscher auch in dieser Runde des Wettbewerbs durch OstRin Sigrid
Steidl, die mit ihren Schützlingen auf ein erfolgreiches Wettbewerbsjahr zurückblicken
kann. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Abschneiden der beiden Gymnasiasten
Noah Bergbauer (6b) und Alfred Rabenbauer (8c), die in allen drei Wettbewerbsrunden
für ihren großen Erfolg ausgezeichnet wurden.

Auch
in der zweiten Runde der Junior Science Olympiade leistete das Forscherteam
des BSG Beachtliches. Leider gelang es den beiden Achtklässlern Simon Kolross
und Alfred Rabenbauer in diesem Wettbewerb nicht, in die hart umkämpfte dritte
Runde einzuziehen, betrachtet man jedoch die Teilnehmerzahlen, so wird schnell
deutlich, dass das Erreichen der zweiten Runde für die beiden bayerischen Gymnasiasten
bereits einen gewaltigen Erfolg darstellt.

Insgesamt waren von den 999 gestarteten Wissenschaftlern noch 438 Nachwuchsforscher
in der zweiten Runde angetreten und davon zogen aus ganz Deutschland nur 45
Schülerinnen und Schüler in die nächste Runde ein, sieben davon aus Bayern.
Die zu bearbeitende Klausur, die nach Aussagen der Jury selbst von den Gymnasiasten
"ungewohnte" und "schwierige" Aufgaben verlangte, war in 90 arbeitsreichen Minuten
soweit möglich zu lösen, wobei die beiden BSGler ihr Bestes gaben, den Wettbewerb
jedoch an dieser Stelle beenden mussten. Wir gratulieren den erfolgreichen Naturwissenschaftlern
des BSG, die sich nun in den anstehenden Sommerferien erholen können, um auch
nächstes Jahr wieder fleißig zu experimentieren und zu forschen.