NEWS - Spitzenplätze für das BSG in Naturwissenschaften

 

Spitzenplätze für das BSG in Naturwissenschaften

Bei "Experimente antworten" und der "Internationalen Junior Science Olympiade" lösen die Gymnasiasten die gestellten Aufgaben mit Bravour.

Bad Kötzting. Die zweite Runde des Landeswettbewerbs "Experimente antworten" verlief für das Benedikt-Stattler-Gymnasium wieder einmal äußerst erfolgreich. Während die jungen Naturwissenschaftler bereits in der ersten Runde fleißig an der Herstellung von natürlichen Waschmitteln geforscht hatten, setzten sich die Nachwuchswissenschaftler bei diesem Durchgang mit der Funktionsweise von Silica Gel auseinander, das unter anderem im Verpackungsbereich dazu benutzt wird, Feuchtigkeit zu binden und so das verpackte Produkt besser zu schützen.

Dabei erhielt die beeindruckende Zahl von 35 Gymnasiasten eine Ehrung, die von den jungen Forschern mit sichtbarem Stolz entgegengenommen wurde. In mehreren Variationen mussten die Gymnasiasten in dieser Runde mit Wasserglas experimentieren. Die Funktionsweise des zu erstellenden Stoffes als Konservierungsmittel und als Kitt, je nach Weiterverarbeitung der Rohstoffe, wurde dabei selbständig mit großem Engagement untersucht und dokumentiert. Die jungen Forscher lösten diese Aufgabe mit Bravour und hatten sichtlich Spaß daran, die im Unterricht erlernten Kenntnisse auf die Praxis zu übertragen.

Auch bei der "internationalen Junior Science Olympiade" gingen für das BSG mit Michael Pongratz (8d) und Alfred Rabenbauer (9c) zwei Nachwuchsforscher an den Start, um sich mit der starken Konkurrenz zu messen. Dabei war beispielsweise das Verhalten von Orangenschalen bezüglich der Fettfleckprobe mit dem Verhalten von Wasser oder Speiseöl selbständig durchzuführen und zu dokumentieren, um ausgehend von den Ergebnissen Rückschlüsse auf den Zerfall von Orangenschalen zu ziehen und diese hinsichtlich ihrer industriellen Verwendbarkeit auszuwerten. Besonderen Wert legte die Jury dabei auf die Verwendung der korrekten Fachbegriffe wie beispielsweise "hydrophob" oder "amphiphil", die das durchaus gehobene Niveau des Wettbewerbs deutlich unterstrichen. Als zweite Aufgabe untersuchten die Gymnasiasten die Verdunstungsrate von Wasser bezüglich der Eigenschaften unterschiedlicher Oberflächen, um auch hier Rückschlüsse auf optimale Arbeitsflächen in der Küche oder im Bad oder die bestmögliche Beschaffenheit von Küchen- oder Löschpapier zu ziehen. Die beiden Gymnasiasten lösten die Aufgaben mit Sorgfalt und überzeugten die Jury durch ihre ordentliche Dokumentation und wurden dafür mit Urkunden und dem Einzug in die zweite Runde belohnt.

Die große Motivation der Schüler, sich auch in ihrer Freizeit gerade mit den Naturwissenschaften auseinanderzusetzen, bestätigt den Spaß der Schüler an Unterrichtsthemen und die bemerkenswerte Arbeit der Fachschaft für Natur und Technik des Benedikt-Stattler-Gymnasiums, die auch in diesem Jahr gerade die Bedeutung des lebensweltlichen Bezugs des Unterrichts und das Interesse an den Zusammenhängen zwischen Schule und Forschung bei den Schülern der Klassen 5 bis 10 wecken konnten. Kompetent betreut wurden die jungen Forscher auch in dieser Runde der Wettbewerbe durch OStRin Sigrid Steidl, die die selbständige Arbeit der Gymnasiasten bei der Beschaffung der Arbeitsmaterialien und der Umsetzung der notwendigen Sicherheitshinweise fachkundig unterstützte.