BSG in der zweiten olympischen Runde
Alfred Rabenbauer und Simon Kollross erfolgreich/Großartiger Erfolg bei anspruchsvollem
Wettbewerb
Bad
Kötzting. Nach dem Erreichen des Superpreises 2008 beim Wettbewerb "Experimente
antworten" qualifizierten sich Schüler des Benedikt-Stattler-Gymnasiums nun
auch für die zweite Runde der internationalen Junior Science Olympiade (IJSO).

Im Gegensatz zum Wettbewerb "Experimente antworten", der trotz seiner steigenden
Bekanntheit lediglich bayernweit veranstaltet wird, kann sich bei der Junior
Science Olympiade jeder Schùler deutschlandweit beteiligen. Dabei sind insgesamt
5 Runden zu bestehen, vier Runden auf nationaler Ebene und eine internationale
Abschlussrunde.

Leider sind bayerische Schùler dabei im Vergleich zu Schùlern anderer Bundeslànder
stark benachteiligt, da in der bayerischen Unter- und Mittelstufe weniger naturwissenschaftlicher
Unterricht erteilt wird als bei unseren Nachbarn.

Umso erfreulicher ist es, dass sich zwei Gymnasiasten des BSG in der ersten
Runde der IJSO erfolgreich gegen ihre vielen Mitbewerber durchsetzen konnten.
Angespornt durch ihre letztjàhrigen Erfolge und wieder einmal fürsorglich betreut
durch OStRin Sigrid Steidl, erarbeiteten sich Alfred Rabenbauer und Simon Kollross
den für die erste Runde benötigten Stoff selbständig und konnten durch ihre
vorbildlichen Leistungen in die zweite Runde dieses rennomierten Wettbewerbs
einziehen.

Dabei war die bundesweite Konkurrenz zahlreich und die Auslese hart. Von insgesamt
870 Teilnehmern gelangte nicht einmal die Hàlfte in Runde zwei. Dabei mussten
Aufgaben aus den Bereichen Physik, Biologie und Chemie zuhause experimentell
gelöst und in ausführlicher Form dokumentiert werden. Die Dokumentation selbst
nahm bei den beiden Gymnasiasten jeweils knapp 40 Seiten ein und ist damit vom
Umfang her durchaus einer Facharbeit beim Abitur gleichzusetzen.

So gelang dem BSG bereits beim ersten Versuch der Einzug in die zweite Runde,
ein Erfolg, auf den die Schule durchaus stolz sein darf, wie auch die Urkunde
fùr die glückliche Betreuerin belegt. Voller Spannung blicken die beiden jungen
Naturwissenschaftler nun der zweiten Aufgabe Ende April entgegen, einer 90minütigen
Klausur, bei der sowohl knifflige Multiple Choice Aufgaben, als auch Aufgaben
in Textform zu bearbeiten sind. Hier werden sich in etwa die besten 50 Teilnehmer
fùr das Auswahlseminar an der Jacobs University in Bremen qualifizieren. Das
ist ein erstrebenswertes Ziel, auf das die BSGler mit Eifer hinarbeiten, auch
wenn sie wissen, dass die Auswahl sehr hart sein wird.