Königliches Spiel am BSG
Gymnasiasten nutzen das Zusatzangebot des Wahlkurses Schach
Bad
Kötzting. Zwei Spieler, 32 Figuren, 64 Felder und unendlich viele Möglichkeiten,
ans Ziel zu gelangen. So lässt sich der einfache Aufbau von Schach, einem der
ältesten Spiele der Welt, nüchtern beschreiben. Jeden Mittwoch während der Schulzeit
trifft sich seit Beginn des Schuljahres die Schachgruppe des BSG und ein jeder
Teilnehmer nutzt die 90 Minuten von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr, um eigene Strategien
und Kenntnisse zu vertiefen und von anderen zu lernen.

Dass dabei Schüler aller Altersstufen aufeinandertreffen und miteinander ihrem
gemeinsamen Hobby nachgehen, ohne die Altersunterschiede auszuspielen, ist nur
eines der faszinierenden Phänomene des Spiels. Gerade die Älteren sind stets
bereit, auf Fragen der Jungen einzugehen, ihnen Fehler im gemeinsamen Match
zu erklären oder Züge und deren Auswirkungen zu diskutieren und so hilft das
Spiel nicht nur dabei, das logische Denken zu fördern und die Erfassung komplexer
Situationen zu fördern, sondern leistet auch noch einen angenehmen Beitrag zum
Zusammenhalt der Schüler am Gymnasium.

Ohne Material, aber mit erstaunlich vielen Interessierten, wurde die Veranstaltung
zu Beginn des Schuljahres geplant und zunächst von den interessierten Schülern
durch eigene Figuren und Bretter umgesetzt. Dank der spontanen Hilfe des Bad
Kötztinger Schachvereins, der übergangsweise Figuren und Bretter zur Verfügung
stellte, konnte bald ein jeder, der teilnehmen wollte, wöchentlich zum Spielen
kommen und so trafen sich die Schachbegeisterten schon bald regelmäßig zu ihren
Übungsrunden. Aufgrund der unerwarteten Nachfrage, schon im ersten Jahr treffen
sich regelmäßig zwischen acht und 18 Spieler, gelang es dem Gymnasium schon
bald, die notwendige Grundausstattung für den Wahlkurs anzuschaffen und so hofft
auch StR Schrettle, der den Wahlkurs seit Anfang des Jahres betreut, dass sich
diese Zusatzveranstaltung über die nächsten Jahre hinweg zu einer festen Größe
im Schulalltag des BSG entwickelt, die den Schülern auch weiterhin Spaß am Spiel
und eine Bereicherung des Schulalltags liefern kann.