NEWS - Thomas Kräh neuer Schülersprecher am BSG

 

Thomas Kräh neuer Schülersprecher am BSG

Am Benedikt-Stattler-Gymnasium war die Schülersprecherwahl wieder ein Einüben in Demokratie

Bad Kötzting. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde am Benedikt-Stattler-Gymnasium die Wahl der Schülersprecher auch heuer wieder im Rahmen der Möglichkeiten einer MODUS-Schule so demokratisch wie nur möglich durchgeführt, was bedeutet, dass jeder der insgesamt 743 Schüler die Chance hatte, direkt auf die Wahl Einfluss zu nehmen. Thomas Kräh, Simo Suihkonen und Simon Zollner bekamen die meisten Stimmen.

Als Kandidaten hatten sich Konstantin Fellerer (8a), Daniela Kirschenbauer (10c), Thomas Kräh (Q11), Simo Suihkonen (10d), Julian Preidl (Q11) und Simon Zollner (10b) aufstellen lassen. Damit jeder Gymnasiast die Möglichkeit bekam, sich ein umfassendes Bild zu jedem der Schülersprecher-Anwärter zu machen, versammelten sich zunächst in den ersten beiden Schulstunden die Unterstufenschüler (fünfte bis siebte Klassen), anschließend in den beiden Folgestunden die Mittelstufenschüler (achte bis zehnte Klassen) und schließlich in der fünften und sechsten Schulstunde die Oberstufenschüler (Klassen elf und zwölf) in der Aula des BSG. Die Moderation der drei Veranstaltungen hatte auch diesmal wieder der Schulleiter, OStD Günther Roith, selbst übernommen. Erinführend stellte er heraus, wie glücklich man sich schätzen könne, dass man in Deutschland in einer echten Demokratie lebe. Demokratie müsse aber eingeübt werden; deshalb dürften sich man am BSG bei der Wahl der Schülersprecher alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums beteiligen.

In den jeweiligen Vorstellungsrunden wurden die Gymnasiasten umfassend in teilweise originellen, vielversprechenden und bodenständigen rhetorischen Vorträgen der Kandidaten über deren Motivation und Zielsetzungen informiert. Alle sechs Kandidaten machten deutlich, dass sie Bewährtes gerne erhalten würden, aber auch neue Ideen wurden den Wählern angepriesen – von der Einführung eines Businesstages bis zu Plänen für Fahrten für Schüler, die nicht an einem Austauschprogramm teilnehmen können. Nach den engagierten Reden der sechs Kontrahenten blieb noch genügend Zeit, ungeklärte Fragen der Mitschüler zu beantworten. Und diese fragten sehr kritisch nach und gaben sich nicht mit Oberflächlichem zufrieden. Doch die Kandidaten zeigten sich kompetent und gaben sich bei den Antworten keine Blöße.

Dass die Gymnasiasten ihr demokratisches Wahlrecht sehr ernst nahmen, zeigte sich daran, dass sie genau aufpassten, immer wieder nachfragten und sich zum Teil sogar Notizen zu dem gerade Gehörten machten. Ganz nach dem Vorbild politischer Wahlen durften die Schüler dann ihre Stimmzettel in eine Urne einwerfen, anschließend wurden die Stimmen von einem Wahlausschuss ausgezählt. Jeder Wähler hatte für den 1. Schülersprecher drei, für den zweiten zwei und für den dritten eine Stimme abgeben können. Behaupten konnte sich schließlich als erster Schülersprecher Thomas Kräh, Simo Suihkonen erreichte die zweitmeisten Stimmen und Simon Zollner wurde zum 3. Schülersprecher gewählt.

Schon zwei Tage nach ihrer Wahl stellten sich die neu gewählten Schülersprecher einer großen Aufgabe. Mit 60 Klassen- und Kurssprechern brachen sie am Donnerstag nach Strahlfeld auf, um bei einem zweitägigen Seminar die Pläne der Schülermitverantwortung für das neue Schuljahr zu erarbeiten. Begleitet wurden sie dabei von StRin Verena Madl-Gust und StR Florian Loistl, den beiden zu Beginn des Schuljahres neu gewählten Verbindungslehrern.