Schweizer am BSG: Schüler fördern ihre interkulturelle Kompetenz
Bad
Kötzting. Zur Tradition ist er bereits geworden: der Schweizaustausch am BSG.
Auch dieses Jahr empfingen die Oberstufenschüler des Gymnasiums ihre Partner
aus dem Nachbarland aufs Herzlichste. Den Erfolg dieser interkulturellen Begegnung
spürten die Jugendlichen dabei selbst am meisten. Denn eine Woche lang konnten
sie im Umgang mit den Schweizer Schülern aus Bienne (Biel) ihre Bereitschaft,
vorurteilsfrei aufeinander zuzugehen und Toleranz für eine andere Kultur aufzubringen,
unter Beweis stellen bzw. fördern.

Wie jedes Jahr war deshalb die Ankunft der Schweizer mit Vorfreude erwartet
worden. Schnell hatten die 18 deutschen Schülerinnen - das männliche Geschlecht
war nicht vertreten - ihre Partner gefunden, als der Zug am Freitag, dem 24.
September um 20.36 in Bad Kötzting einfuhr. Das Wochenende verbrachte man in
den Gastfamilien, die sehr bemüht waren, ihren Gästen den Aufenthalt so angenehm
wie möglich zu gestalten. Am darauffolgenden Montag wurde die Gruppe aus der
Schweiz von Schulleiter OStD Günther Roith begrüßt, erhielt anschließend eine
Führung durch das Schulhaus und hospitierte in verschiedenen Unterrichtsstunden.
Dabei waren die Schweizer beeindruckt von den guten Französischkenntnissen der
Schüler des Benedikt-Stattler-Gymnasiums. Am Nachmittag führte StD a.D. Günther
Pecher die Gäste durch die Stadt Bad Kötzting und am Dienstag und Mittwoch standen
dann zwei traditionelle Ausflüge auf dem Programm. Bei diesen Führungen erfuhr
OStR Walter Schmid, der den Austausch in diesem Jahr betreut, tatkräftige Unterstützung
durch den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter Gerald Häring und StD Klaus
Wallner. Nach einem gemeinsamen Kegelnachmittag in der Pension Kauer hieß es
am Freitagmorgen dann für die Schweizer Schüler Abschied nehmen.

Der Termin für den Gegenbesuch in Bienne ist noch nicht festgelegt. Die Vorfreude
der deutschen Schülerinnen darauf ist allerdings schon groß. Zum Schluss sei
allen Familien gedankt, die diesem Schüleraustausch so aufgeschlossen und enthusiastisch
begegneten.