NEWS - Schweizer Schüler am Benedikt-Stattler-Gymnasium

 

 

Schweizer Schüler am Benedikt-Stattler-Gymnasium

Französische Völkerverständigung

Bad Kötzting. Das BSG freute sich darüber, auch in diesem Jahr wieder einen einwöchigen Schüleraustausch mit der französischsprachigen Schweiz anbieten zu können. Im ersten Teil des Austausches verbrachten 14 Schülerinnen und ein Schüler aus dem Gymnasium aus Biel/Bienne eine Woche in Bad Kötzting.

So begrüßten 15 BSGlerinnen und StRin Simone Gruber die Schweizer Austauschpartner und ihre Begleiterinnen, Myriam Bongard und Antoinette Moser, aus dem viersprachigen Alpenland voller Freude und Erwartung am Bahnhof in Furth im Wald. Nach einem kurzen Moment des Zögerns vor der ersten Begegnung fanden sich die Austauschpartner schnell und starteten in ihr Wochenende, das sie gemeinsam in der Gastfamilie verbrachten. Vielen der Schweizer Schüler, die aus Biel/Bienne kommen, einer Stadt zwischen Jura, Alpen und dem Bieler See, bot sich nun die Gelegenheit den Bayerischen Wald und die Gegend rund um Bad Kötzting näher kennenzulernen. Einzelne machten einen kleinen Ausflug in das benachbarte Tschechien, erklommen den Baumwipfelpfad in Neuschönau oder schauten den Glasbläsern in Arnbruck bei einer ihrer Vorführungen zu. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn OStD Günther Roith besuchten die Gäste am Montag mehrere Unterrichtsstunden, um einen Einblick in das bayerische Schulsystem zu erhalten. Am Dienstag stand der Besuch der Stadt Bamberg und des Levi Strauss Museums auf dem Programm. In Tandems erkundeten die Schüler in einer Stadtrallye das fränkische Rom, erklommen auch mehrere „Hügel“, unter anderem den Domberg, besuchten den Bamberger Reiter und das Kaisergrab, betrachteten die gut erhaltenen mittelalterlichen Häuser, bewunderten die Blütenpracht im Rosengarten der Neuen Residenz  und erfuhren so manche Eigenheit des Bamberger Dialekts von Marktfrauen am Grünen Markt. Auf der Heimfahrt erhielten die Teilnehmer einen Einblick in das Leben des berühmten Jeanserfinders Levi Strauss: Angefangen von seinem Leben in Buttenheim, über die Auswanderung nach Amerika, der Goldsuche und schließlich der Geburtsstunde der Jeans. Am folgenden Tag führte sie StRin Verena Gust durch das römische und mittelalterliche Regensburg, vorbei an der Römermauer und der Porta Praetoria, bis hin zum Regensburger Dom und dem alten Rathaus. Natürlich durften der lachende Engel, das Mäuschen am Haidplatz, welches jedem Glück bringt, der es berührt, und der berühmte Hutmacher bei der Stadtführung nicht fehlen. Ein kleiner Abstecher zur Walhalla rundete die gelungene Exkursion ab. Den Vormittag des letzten Tages der Austauschwoche verbrachten die Schweizer Gäste in der Schule, um dann den Nachmittag und den Abend mit ihren Partnern zu verbringen.

Kaum waren die Gäste angekommen, so mussten sie auch schon wieder ihren Weg nach Hause antreten. Aber der Abschied fiel den Schülern nicht zu schwer, da der zweite Teil des Austausches noch vor ihnen liegt: Auch sie werden gegen Ende des Schuljahres eine Woche in dem Land zwischen Bergen, Käse, Schokolade, Idylle und großer Gastfreundlichkeit verbringen dürfen.