NEWS - Ich kam, sah und staunte! – Mit dem BSG in Rom

 

 

Ich kam, sah und staunte! – Mit dem BSG in Rom

Bad Kötztinger Gymnasiasten zeigten sich von der ewigen Stadt sehr beeindruckt

Bad Kötzting. Bekanntlich führen alle Wege nach Rom und so machten sich 19 Schüler und zwei sehr fürsorgliche Lehrkräfte, die StRinnen Simone Gruber und Stefanie Macharowsky, am 22. Juli vom Bahnhof in Furth i.W. zum Flughafen Rom Fuimicino auf. Nach kurzem Fußmarsch wurde gegen Mitternacht  das Hotel Tempio di Pallade am Hügel Esquilin erreicht und nach kleiner Stärkung in einem nahe gelegenen Restaurant war der erste Tag auch schon vorbei.
Der Schlaf war auch dringend notwendig, denn am nächsten Tag stand ein toughes Programm mit Palatin, Forum Romanum, dem Kapitol und dem Colosseum an. Das Wetter spielte am Anfang nicht recht mit; unabhängig davon wurde die Gruppe von einigen Mitschülern durch Referate über die Historie des antiken Rom und das alltägliche Leben von vor 2000 Jahren informiert. Doch bald klarte es auf und angeführt von dem „Lehrgut“  kam man am Forum an. Jedoch folgte die Ernüchterung stante pede,  da man sich  ein bisschen mehr als undefinierbare Ruinen erhofft hatte; doch auch  diese Hürde wussten die Lehrer gut zu meistern und lockerten die Stimmung mit „Expertenspielen“ und ausgewählten Beiträgen gekonnt auf.  Später aber am Colosseum war die Gruppe wieder von dem majestätischen Gebäude gebannt und flanierte überwältigt durch das architektonische Meisterwerk. Am Abend genossen die Kötztinger nicht nur den Ausblick über dem Monte Pincio, sondern wohnten auch einem romantischen Heiratsantrag im Abendlicht bei.
Am nächsten Tag versetzten Berninis Statuen, wie z. B. Apollo und Daphne, in der Villa Borghese alle Anwesenden ins Staunen. Nach einem ausgedehnten Spaziergang durch die Innenstadt lernten die Gymnasiasten verschiedene Piazzen, Brunnen und das italienische Dolce Vita kennen. In Erinnerung bleiben wird vor allem die Piazza Navona, der Trevi-Brunnen, die spanische Treppe und die Ara pacis des Augustus.  Bei einem Ausflug ins abendliche Trastevere wurde die Reisegruppe Teil einer Marienprozession. Die Tücken der römischen Infrastruktur erlaubten es auch die entlegensten Winkel der Großstadt kennenzulernen.
Am Montag führte der Weg hinter die hohen Mauern des Vatikans. Die Fülle der vatikanischen Museen und die unvergleichlichen Fresken Michelangelos  in der Sixtina begeisterten die BSGler. Doch der absolute Wow-Effekt erfolgte dann auf der Kuppel des Petersdoms. 
Die Ausgrabungen der Hafenstadt Ostia brachte den Schülern den Aufbau einer antiken Stadt nahe. Ein „Thermenbesuch“, eine moderne Theaterinszenierung einiger Schüler und Opferungen am Kapitol ließen Einblicke in das Alltagsleben der alten Römer zu. Am Nachmittag hatten sie Gelegenheit auf eigene Faust das moderne Rom zu erkunden und ihre erworbenen Italienischkenntnisse bei einem Cafe an der Bar anzuwenden. Ein gemeinsames Abendessen in der Nähe der Piazza Navona rundete den letzten Abend ab, bevor am Abreisetag noch die Patriarchalbasiliken St. Paul vor den Mauern und der Lateran besichtigt wurden.
Roma aeterna hatte die Schüler aus dem Bayerwald verzaubert und man verließ die Stadt am Tiber schweren Herzens und mit vielen schönen Erinnerungen.