Kommen wir auch im Gymnasium in eine Klasse?
Bei der Informationsveranstaltung am BSG wollten die Grundschüler von der
SMV und den Lehrern viele Fragen beantwortet haben
Bad
Kötzting. (kkk) Hervorragend besucht war die Informationsveranstaltung zum Übertritt,
die in dieser Woche am Benedikt-Stattler-Gymnasium stattfand. Während die Eltern
von Schulleiter Günther Roith in einem ausführlichen Vortrag über die künftige
Schullaufbahn ihrer Kinder informiert wurden, beschäftigten sich Lehrkräfte
und die Schülermitverantwortung mit deren Söhnen und Töchtern. Dabei bekamen
die Mädchen und Buben aus den 4. Klassen der Grundschulen einen umfassenden
Einblick in das Leben an der Schule, die sie ab Herbst 2007 besuchen wollen.

"Wie groß werden denn eigentlich die Klassen?", "Spielen wir im Sportunterricht
auch Handball?", "Kann ich am BSG ein Musikinstrument spielen lernen?", "Bin
ich für später schon festgelegt, wenn ich in der 6. Klasse eine bestimmte Fremdsprache
wähle?". Fragen dieser Art richteten die Kinder an die Lehrkräfte Kolbeck, Lahner,
Macharowsky, Rauscher und Zell. Dabei konnten die Grundschüler erfahren, dass
sich die Klassengröße nach der Zahl der Anmeldungen richten wird, dass im Sportunterricht
selbstverständlich alle Ballsportarten Berücksichtigung finden, dass am Benedikt-Stattler-Gymnasium
auch Instrumentalunterricht erteilt wird und die Wahl einer bestimmten Fremdsprache
durchaus schon die Festlegung auf eine bestimmte Ausbildungsrichtung bedeuten
kann. Auch auf die wichtigste Frage bekamen die künftigen Gymnasiasten eine
Antwort, die sie zufrieden stellte: "Die Klasseneinteilung wird wieder so gemacht,
dass die Kinder, die aus einer Grundschulklasse kommen, auch im Gymnasium beisammen
sind." Aufatmen. Das war besonders wichtig.

Während sich die Kleinen schon mit derartigen Fragestellungen auseinandersetzten,
wurden ihre Eltern von StD Klaus Wallner, von StRin Sandra Freimuth und von
OStD Günther Roith durch das sanierte Schulhaus geführt. Die Mütter und Väter
zeigten sich beeindruckt von den in frischem Glanz erstrahlenden Klassenzimmern
und Fachräumen und konnten feststellen, dass die äußere Lernumgebung für ihre
Sprösslinge eigentlich besser nicht sein könnte. Eine solche Schulhausführung
durften die Mädchen und Buben später auch noch mitmachen. Sie wurden dazu von
aktiven SMV-Mitgliedern, den Schülerinnen Johanna Czakalla, Nathalie und Kathrin
Käser und Sabrina Schießl an die Hand genommen.

Später
durften die "Nochgrundschüler" schon einmal in den Büchern blättern, aus denen
sie ab September lernen können, konnten beim Tanz Einblick in die Theaterarbeit
am BSG gewinnen und erlebten bei einer interessanten Diaschau, was sie bei außerunterrichtlichen
Veranstaltungen am Bad Kötztinger Gymnasium von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe
einmal erwartet. Mit großen Augen betraten sie die modern ausgestatteten Computerräume,
in denen sie mit den neuen PCs auch schon arbeiten durften.

Den Eltern stellte OStD Günther Roith in einem ausführlichen Vortrag die gymnasiale
Laufbahn vor und zeigte dabei die besonderen Möglichkeiten auf, die das Benedikt-Stattler-Gymnasium
seinen Schülerinnen und Schülern zu bieten hat: So z.B. dass es kein Zwischenzeugnis
mehr, sondern zweimal im Jahr ausführliche die Eltern umfassend informierende
Zwischenberichte gibt oder dass man Startschwierigkeiten bei den Fünftklässlern
mit einem gut durchdachten Lerntutorensystem ausräumen kann. Interessant für
die Eltern war es auch zu erfahren, das das BSG bei der Erziehung der Schüler
zur Selbst- und Sozialkompetenz bayernweit führend ist. Der Schulleiter machte
deutlich, dass die Gymnasiasten ab der 5. Klasse im Fach "Natur und Technik"
Freude an den Naturwissenschaften gewinnen können, dass die Intensivierungsstunden
als Herzstück des G8 sowohl schwächeren Schülern helfen als auch sehr gute Mädchen
und Buben fördern und dass am BSG frühzeitig umfassende Informationen zur beruflichen
Bildung gegeben werden. Trotz bayernweiten Lehrermangels gibt es am Bad Kötztinger
Gymnasium immer noch ein interessantes Wahlunterrichtsprogramm, wie Roith betonte.
Er ermunterte die Eltern, ihre Kinder, sollten sie die Voraussetzungen erfüllen,
ans Gymnasium zu schicken. Mit dem Abitur stünden eben einem jungen Menschen
auch heutzutage noch alle Türen für eine besonders erfolgreiche berufliche Laufbahn
offen.