NEWS - „Fördern ist unsere wichtigste Aufgabe“

 

 

„Fördern ist unsere wichtigste Aufgabe“

„Abend am Gymnasium“ am Benedikt-Stattler-Gymnasium war sehr gut besucht/Interessante Vorträge

Bad Kötzting. Der Einladung zu einer Informationsveranstaltung in Verbindung mit dem Tag der offenen Tür folgten am Montag zahlreiche Grundschüler mit ihren Eltern. Während die Viertklässler an diesem „Abend am Gymnasium“ an mehreren Stationen gymnasiale Luft schnuppern konnten, wurde den Erziehungsberechtigten mit Vorträgen nahegebracht, was an dieser Schulart verlangt wird und welche Chancen der Abschluss einer höheren Schulbildung für das Leben bietet.

Am Nachmittag nutzten die zahlreichen Besucher zunächst einmal die Möglichkeit, durch den Besuch von Ausstellungen und Präsentationen die Unterrichtsarbeit und außerunterrichtliche Aktionen am BSG kennen zu lernen. Bei der Probe der Bigband wurde ein Einblick in die musische Erziehung an der Schule gegeben und auch wie Tastschreiben am Computer gelehrt wird, konnte man beobachten. Viele Eltern nutzten die Möglichkeit der Einzelberatung, die an diesem Nachmittag angeboten wurde. Wer einen Imbiss einnehmen wollte, konnte sich von den Mädchen der Schultheatergruppe bedienen lassen. Wer Interesse an einem kleinen Percussion-Kurs hatte, wurde von den Mitgliedern einer BSG-Schulband unter die Fittiche genommen.

Tutoren aus den 10. Klassen führten dann die Schülerinnen und Schüler  zu verschiedenen Stationen, wo sie erleben konnten, was in den Fächern Deutsch, Natur und Technik oder Physik gelehrt wird. Darüber hinaus bekamen die Viertklässler mit, wie sich in den Wahlkursen Bewegungskünste und Schulspiel die Kreativität der Kinder entfalten kann.

„Fördern ist unsere wichtigste Aufgabe“, betonte OStD Günther Roith in seinem Vortrag vor den Eltern in der Aula. Der Schulleiter ermunterte die Mütter und Väter, ihren Kindern mit dem Gymnasium die bestmögliche schulische Ausbildung zuteil werden zu lassen. Schließlich spreche Kultusminster Spaenle selbst vom Gymnasium als dem Königsweg zur Allgemeinen Hochschulreife. Roith betonte auch, dass die Tatsache, dass man die Schüler am Gymnasium acht Jahre lang an einer Schule habe, die beste Voraussetzung für eine gewinnbringende Persönlichkeitserziehung sei. In einem ausführlichen Vortrag zeigte Beratungslehrerin OStRin Ingrid Rauscher auf, welche Anstrengungen man inzwischen am BSG unternimmt, um die Mädchen und Jungen auf dem Weg zum Abitur unterstützend zu begleiten: mit Lerntutoren, mit Unterricht in „Lernen lernen“ und mit Hausaufgabenbetreuung für alle, die das wünschen. Hildegard Gotzler, eine erfahrene Grundschullehrerin, die derzeit auch am BSG unterrichtet, ermutigte die Erziehungsberechtigten ihren Kindern die Chance zum Übertritt zu geben. Sie sei seit September am Gymnasium tätig und könne nur positiv darüber urteilen, wie man sich hier um die Schüler bemühe.

OStRin Gertrud Lauerer referierte zum Thema „Selbst- und Sozialkompetenz und machte ihren Zuhörern deutlich, dass man hier am Bad Kötztinger Gymnasium eigens einen Lehrplan ausgearbeitet habe, zu dem die Begegnung mit Behinderten ebenso gehöre wie ein Aufenthalt im Pflegeheim. Neben der Wissensvermittlung sei es an dieser Schule auch sehr wichtig, wertvolle Persönlichkeiten aus den jungen Menschen zu machen. Mit einer Führung durch die Schule wurde dieser Tag der offenen Tür am BSG beendet. Dabei wollten die Eltern noch einige Fragen beantwortet haben, z. B. „Wie groß sind am BSG eigentlich die Klassen?“ Darauf gab man sehr gerne Auskunft. Die Klassenstärke sei im Durchschnitt kleiner als 25; auf eine so angenehme Situation könne man wohl nur an sehr wenigen weiterführenden Schulen verweisen. Möglichkeit zur Anmeldung zum Übertritt an das Gymnasium besteht vom 9. bis 13. Mai 2011 im Sekretariat des BSG.