Plätzchen und gute Laune am Weihnachtsmarkt des BSG
Bad
Kötzting. Weihnachten, so sagen uns die Psychologen, wirkt stimmungsaufhellend:
Die vielen Lichter vertreiben das melancholische Novembergrau und vermitteln
ein Gefühl von Wärme; das süße Backwerk fördert die Endorphinausschüttung im
Gehirn; die weihnachtlichen Ohrwürmer versetzen uns - auch wenn man sie bisweilen
für kitschig hält - doch immer wieder in ein Gefühlsgemisch aus Rührung und
Vorfreude.

Auch auf dem Weihnachtsmarkt der Unterstufen des Benedikt-Stattler-Gymnasiums
wurde dieses Jahr wieder alles dafür getan, um die vorweihnachtliche Laune aufzuhellen.
Schon am Eingang befanden sich zwei Schülerinnen, die, als Straßensänger verkleidet
und mit einer Gitarre ausgestattet, die Gänge mit schönen Klängen erfüllten,
und dies sogar zu einem guten Zweck, denn das Geld, das in ihrer Mütze landete,
wird nach Südamerika an das Projekt Arco Iris weitergeleitet. In der Pausenhalle
und vor den Klassenzimmern boten die Schülerinnen und Schüler an ihren Ständen
alle möglichen Speisen an, die die Herzen und die hungrigen Bäuche gleichermaßen
erfreuten. Sogar Bratwürste wurden gebrutzelt, der Hausmeister hatte extra dafür
die Rauchmelder ausgeschaltet, damit es zu keinem Feueralarm kommen konnte.
Überall befanden sich Kerzen und Lichter, die Schülerinnen und Schüler verkauften
mit Emsigkeit und Elan ihre Produkte, die dieses Jahr nach dem Länderprinzip
ausgewählt wurden. So gab es bei der einen Klasse englische Sandwichs und bei
der anderen scharfe Tortillachips nach spanischem Rezept zu probieren. Alles
war von den SMV-Mitgliedern Thomas Kräh (10d), Julian Preidl (10d) und Michael
Maller (10c) perfekt organisiert worden, Herr Richter und sein Team verkauften
zu Gunsten von Arco Iris Schals, Mützen und Taschen aus Südamerika, Herr Öllinger
war für das Optische zuständig und erklärte Weihnachtsbilder aus der Kunstgeschichte,
und Ulrich Effenhauser (Autor und Lehrer des BSG) gab mit einer modernen Weihnachtsgeschichte
eine kleine Kostprobe aus seinem neuesten Werk "Autos, Elstern, Lampengeister".

Die sonst auf Weihnachtsmärkten übliche Kälte wurde draußen gelassen, und drinnen
in der Schule blickte man in heitere Gesichter und konnte zur Erkenntnis gelangen,
dass die Psychologen mit ihren Weihnachtstheorien durchaus Recht haben.