Grusswort

 

 

Grüß Gott, liebe Besucher ...

... auf der Homepage des Benedikt-Stattler-Gymnasiums Bad Kötzting!

Ich freue mich, dass Sie Interesse an unserer Schule zeigen und hoffe, dass wir Sie möglichst umfassend mit den Informationen versorgen können, nach denen Sie hier suchen.

Das Benedikt-Stattler-Gymnasium (BSG) besteht seit 1967 und hat es sich zum Ziel gesetzt, jungen Menschen, vorwiegend aus dem früheren Landkreis Kötzting, eine solide gymnasiale Ausbildung zu ermöglichen und entscheidend dazu beizutragen, dass diese Freude an der Verantwortung finden, sich auf den für sie richtigen Lebensweg begeben und in unserer immer schwieriger werdenden globalisierten Welt auch bestehen können.

Damit möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler dieses Ziel erreichen, bauen wir im Schuljahr 2011/12 die intensive Förderung unserer Gymnasiasten weiter aus. Die neue offene Ganztagsschule - in diesem Schuljahr können wir erneut zwei Gruppen anbieten - wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten, ebenso die individuelle Förderung, die wir in den unterschiedlichsten Bereichen anbieten können, auch die Grundausbildung der Unterstufenschüler im Bereich Lernen lernen. Unser bewährtes Lerntutorensystem (Mittel- und Oberstufenschüler erteilen für Unterstufenschüler in Kernfächern zu günstigen Konditionen Nachhilfeunterricht) bleibt selbstverständlich auch weiterhin erhalten. Als MODUS-Schule bringen wir gerade auch ein Konzept auf den Weg, das möglichst allen unseren Gymnasiasten den schulischen Erfolg ohne Wiederholung einer Jahrgangsstufe sichern soll.

Das BSG ist ein sprachliches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium mit z. Zt. 743 Schülerinnen und Schülern, die von 66 Lehrkräften in 24 Klassen und zwei G8-Oberstufenjahrgängen unterrichtet werden. Es pflegt internationale Partnerschaften zu Schulen in Dänemark, Frankreich, Italien, der Schweiz und Tschechien. Da unser Gymnasium die Gelegenheit bekam, beim europäischen Umwelt- und Medienprojekt „Umwelt baut Brücken“ mitzuwirken, dürfen wir uns seit dem Schuljahr 2009/10 auch über eine Partnerschaft mit einer ungarischen Schule, einem Traditionsgymnasium in Budapest, freuen. 

Zu unseren langjährigen Kooperationspartnern gehört neben Wirtschaftsbetrieben in der Region auch die TU München, mit der wir vor fünf Jahren eine Bildungspartnerschaft vereinbarten und mit deren Außenstelle, der Geodäsiestation Wettzell, wir bereits bestehende Kontakte zu einer hervorragenden Zusammenarbeit ausbauen konnten. Inzwischen konnte die Zusammenarbeit mit dieser Universität noch intensiviert werden. Zusammen mit einigen anderen ostbayerischen Gymnasien bilden wir das TU-Cluster Bayerwald, das uns neue interessante Möglichkeiten zur Fortbildung unserer Lehrkräfte und zur Förderung unserer Schülerinnen und Schüler bietet.

Vor allem in Fragen der Studienberatung pflegen wir seit Jahren erfolgreich die Verbindung zur Universität Regensburg und zur Hochschule Deggendorf, als verlässlicher Partner erweist sich auch die Universität Passau, mit der wir außerdem im Frühjahr 2005 das EXERCITIUM PAEDAGOGICUM - ein Projekt, bei dem Studenten als Assistenzlehrer an die Schule kommen - für unser Gymnasium auf den Weg bringen konnten. Vieles von den dabei entwickelten Ideen ging in die neue Ausbildungsordnung für Praktikanten ein.

Unser Bad Kötztinger Gymnasium gehört seit einigen Jahren zu den Schulen in Bayern, die in vielen Bereichen der Schulentwicklung führend sind. Eine ganz besondere Würdigung erfuhren unsere Anstrengungen im Februar 2006, als das BSG mit dem i.s.i. 2005 (Innere Schulentwicklung Innovationspreis), der begehrtesten Auszeichnung für bayerische Schulen im Bereich Innere Schulentwicklung, geehrt wurde. In diesem Zusammenhang kann die Stiftung Bildungspakt Bayern als unser wichtigster Ideengeber und Förderer genannt werden, mit der wir ganz hervorragend zusammenarbeiten: als MODUS21-Schule, als CENTER OF EXCELLENCE und nicht zuletzt auch bei MODUS F. 

Als eines der zwanzig MODUS21-Gymnasien in Bayern nutzten wir die Möglichkeit, Neues und pädagogisch Wertvolles zum Wohle der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen zu erproben. So ersetzten wir das wenig aussagekräftige Zwischenzeugnis durch zwei umfangreiche Zwischenberichte. Diese Maßnahme hat bayernweit großes Aufsehen erregt, gehört zu den 60 für alle Schulen freigegebenen MODUS-Maßnahmen und hat bereits Eingang in die gymnasiale Schulordnung (GSO) gefunden. Bei einer Feierstunde im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus im Juli 2008 wurde dem Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting bescheinigt, dass die Schule durch ihr Engagement bei der Erarbeitung, Erprobung und Evaluation neuer Wege des Lehrens und Lernens und der Schulorganisation "einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung von Unterricht und Erziehung an bayerischen Schulen geleistet" hat. Nachdem das MODUS21-Kooperationsprojekt ausgelaufen war, bot das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus Schulen erneut die Möglichkeit an, sich in diesem Bereich zu bewerben. Unser hervorragendes Abschneiden bei der externen Evaluation im Schuljahr 2010/11 war die Voraussetzung dafür, dass uns mit Wirkung zum 1. August 2010 vom Kultusministerium für einen Zeitraum von fünf Jahren der Status einer MODUS-Schule verliehen wurde. Das eröffnet uns auch künftig Möglichkeiten, wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung der schulischen Situation für die uns anvertrauten Gymnasiasten unbürokratisch umzusetzen.

Seit Ende des Schuljahres 2005/06 gehört das Benedikt-Stattler-Gymnasium mit sieben weiteren Gymnasien zu den "Zentren für Schulqualität - CENTERS of Excellence". Aufgenommen wurde das BSG in dieses Projekt aufgrund seiner hervorragenden Konzepte im Fachbereich Wirtschaft und Recht. Aufgrund der damit verbundenen Unterstützung durch die Stiftung Bildungspakt Bayern hatten wir große Chancen für eine weitere Qualitätssteigerung von Unterricht und Erziehung in allen Bereichen des schulischen Lebens. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang unser Baustein Wirtschaftszertifikat für Gymnasiasten in Zusammenarbeit mit der IHK Regensburg. Hierzu werden die Schüler im Unterricht am BSG vorbereitet und absolvieren dann eine von der IHK erstellte Prüfung, die bei der Firma Zollner in Zandt abgenommen wird. Seit dem Schuljahr 2006/07 konnten schon viele unserer Schülerinnen und Schüler erstmals durch diese externe Prüfung Zusatzqualifikationen zur Verbesserung der Startchancen nach dem Abitur und zur Beschleunigung der Ausbildungs- oder Studienzeiten erwerben. Inzwischen nutzen auch andere Gymnasien diese einmalige Chance einer zusätzlichen Qualifizierung der Gymnasiasten.

Im achtjährigen Gymnasium gewann die Berufs- und Studienorientierung stark an Bedeutung. Viele Schulen machen sich daher jetzt auf den Weg und erarbeiten Konzepte, um den neuen Anforderungen gerecht werden zu können. Am Benedikt-Stattler-Gymnasium in Bad Kötzting spielt dieser wichtige Bereich der Ausbildung junger Menschen schon seit über einem Jahrzehnt eine herausragende Rolle. Bereits in der 9. Jahrgangsstufe erhalten Schülerinnen und Schüler in einem Wahlkurs einen umfassenden Einblick in Berufe und Betriebe, absolvieren ein Bewerbungstraining und ein einwöchiges Betriebspraktikum. Den 10. Klassen werden Selbstkompetenzseminare angeboten, in der Oberstufe wird dann durch eine Reihe von Angeboten die Entscheidungskompetenz für eine gezielte Berufs- und Studienwahl gestärkt. 2011 konnten wir einen weiteren großen Erfolg in diesem Bereich verbuchen. Schon seit längerer Zeit hatten wir uns bemüht, interessierten Gymnasiasten ein handwerkliches Praktikum zu ermöglichen. Dank der Unterstützung durch die Wirtschaftsabteilung des Landkreises Cham kam nun ein Pilotprojekt zustande, bei dem sich unsere Schülerinnen und Schüler in einem mehrwöchigen Kurs im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Cham handwerkliche Grundkenntnisse aneignen und gleichzeitig ein Zertifikat erwerben konnten, das an Hochschulen als Vorpraktikum anerkannt wird.

Ein weiteres Projekt der Stiftung Bildungspakt, an dem das BSG mitwirkt, heißt MODUS F (Führung). Hier steht die Weiterentwicklung und Erprobung zeitgemäßer Führungsmodelle im Mittelpunkt. Stellvertretend für alle Schulleiterinnen und Schulleiter in Bayern haben die MODUS-F-Schulleiterinnen und -Schulleiter die Aufgabe, zielführende Modelle zu erarbeiten, zu erproben und zu evaluieren. Auswirkung dieses Engagements am BSG: Neben dem Schulleiter OStD Günther Roith, seiner Ständigen Stellvertreterin OStRin Birgit Maier und dem Mitarbeiter im Direktorat StD Werner Steidl gehören vier weitere Lehrkräfte, die für ganz bestimmte Aufgabenbereiche zuständig sind, der Erweiterten Schulleitung an: StRin Sabine Bergbauer (Schul- und Personalorganisation), OStRin Gertrud Lauerer (Selbst- und Sozialkompetenz), StR Alexander Kolbeck (Oberstufenkoordination sowie Sicherheit) und OStRin Ingrid Rauscher (Pädagogik, Beratung, Hausaufgabenbetreuung und Ganztagsschule) 

Eine Grundvoraussetzung für das Engagement des BSG im Bereich Innere Schulentwicklung war die externe Evaluation. Dieser kritischen Überprüfung von außen unterzog sich unsere Schule erstmals im Frühjahr 2004 als erstes Gymnasium in der Oberpfalz, zum zweiten Male im vergangenen Schuljahr. Inzwischen konzentrierten wir uns mit dem Ziel der Qualitätssicherung und -verbesserung intensiv auf die interne Evaluation. 

An der Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums arbeiteten wir von Anfang an konstruktiv mit. Zwei Jahre lang erprobten wir zusammen mit einigen anderen Gymnasien die Seminare für die Oberstufe des G 8 - in den Schuljahren 2005/06 und 2006/07 in den Fächern Englisch, Französisch, Mathematik, Geographie, Geschichte, Sport, Theater und Wirtschaft/Recht. Im Schuljahr 2007/08 war das Bad Kötztinger Gymnasium federführend an der Multiplikation der Regelungen für die neue Oberstufe im achtjährigen Gymnasium beteiligt. Nicht zuletzt deshalb konnten wir im Schuljahr 2009/10 mit den Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe problemlos in den G8-Oberstufenbetrieb einsteigen und sahen den Herausforderungen, die der doppelte Abiturjahrgang im Jahre 2011 mit sich brachte, trotz der damit verbundenen großen Belastung für das gesamte Lehrerkollegium gelassen und mit Zuversicht entgegen. Die beiden Gruppen der Bad Kötztinger Absolventen des Doppeljahrgangs mussten sich tatsächlich nicht mit Neid beäugen, schnitten sie doch fast gleich gut beim Abitur ab. Lediglich um drei Hundertstel hatten die G8er die Nase vorne. Eine Einserschwemme war bei diesen Abiturienten auch nicht zu verzeichnen – und „Durchfaller“ gab es bei ihnen ebenfalls nicht. Stolz sind wir darauf, dass wir am BSG in den vergangenen Jahren mehr Schüler zum Abitur führen konnten als viele andere Gymnasien; bei den ersten G8-Absolventen lagen wir mit 78 Prozent sogar deutlich über dem Landesdurchschnitt.

Da die Schülerinnen und Schüler im neuen bayerischen Gymnasium mehr als bisher auch Nachmittage an der Schule verbringen, kümmerten wir uns frühzeitig um eine angemessene Mittagsverpflegung, die wir von Herbst 2004 bis Mai 2007 im Zusammenwirken mit der Küche des Bad Kötztinger Krankenhauses anbieten konnten. Mit Hilfe des Investitionsprogramms "Zukunft Bildung und Betreuung" (IZBB) ermöglichte uns unser Sachaufwandsträger, der Landkreis Cham, einen attraktiven Anbau, in dem am 11. Juni 2007 unser Schulbistro va bene eröffnet wurde. Hier wird unseren Schülerinnen und Schülern nun von Montag bis Donnerstag ein sehr gutes und günstiges Mittagessen in einem attraktiven und angenehmen Ambiente angeboten. Diese Einrichtung, die von Anfang an sehr gut angenommen wurde, ist inzwischen zu einer wichtigen Begegnungsstätte für die Gymnasiasten, ihre Lehrkräfte und auch Eltern geworden.

Auf den sich langsam vollziehenden Wandel unserer Schulen von Halbtageseinrichtungen zu Ganztagsschulen hat das BSG frühzeitig reagiert. Bereits im Schuljahr 2007/08 gab es für die Unterstufenschüler eine kostenlose Hausaufgabenbetreuung durch Fachkräfte. Im Schuljahr 2008/09 wurde diese noch ausgebaut. So konnten wir für unsere Gymnasiasten an vier Nachmittagen eine Hausaufgabenbetreuung - kostenlos - anbieten, die in ein Programm sportlicher und musischer Aktivitäten eingebunden war. Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es am BSG eine offene Ganztagsschule, die dadurch möglich wurde, dass sich der Verein der Freunde und Förderer des Benedikt-Stattler-Gymnasiums für die Regierung der Oberpfalz als Kooperationspartner zur Verfügung stellte. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden dabei von pädagogischem Fachpersonal und zusätzlich noch von Tutoren betreut. Daneben können sie Freizeitangebote in Anspruch nehmen. Wichtige Zielsetzungen der offenen Ganztagsschule am BSG sind auch die Vermittlung allgemeiner Lern- und Arbeitstechniken, die Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz sowie die Sensibilisierung zu gesunder Lebensweise

Die Medienarbeit spielt am BSG traditionell eine große Rolle. Jahrelang war in diesem Bereich die aktive Computergruppe Abacus der Vorreiter. Daneben konnte sich die Schülerzeitung Ventil etablieren, die seit 2010 wieder besonders engagiert arbeitet. Seit dem Schuljahr 2004/05 führten wir mehrmals einen Oberstufenkurs Tatfunk durch; im ersten Jahr erreichten wir beim Wettbewerb der 20 beteiligten Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet auf Anhieb den 3. Platz.

Als Partnerschule des Wintersports bemühen wir uns, für sportbegeisterte Kinder die Voraussetzungen zu schaffen, dass diese ihre ehrgeizigen sportlichen Ziele und eine gute schulische Ausbildung miteinander vereinbaren können. Die Zwillingsschwestern Christina und Verena Schrötter, herausragende Biathletinnen, unterstützten wir im Rahmen dieses Projekts über Jahre so sehr, dass sie zum Schuljahr 2010/11 den Wechsel an die CJD Christophorusschulen Berchtesgaden wagen konnten. Dass der Sport ein wichtiger Teil im Profil des Benedikt-Stattler-Gymnasiums ist, unterstrichen in den vergangenen Jahren großartige Erfolge unserer Schülerinnen und Schüler: Eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft wurde Oberpfalzmeister im Skilanglauf und durfte beim Landesfinale in Inzell antreten. In der Leichtathletik schaffte eine BSG-Mädchenmannschaft sogar den Landessieg und wurde nach Berlin zum Bundesfinale eingeladen. 

Eine große Tradition hat am BSG das Schultheater. Im Schuljahr 2005/06 konnte sich die BSG-Theatertruppe als eine der besten zwölf Schultheatergruppen Deutschlands qualifizieren, erbrachte bei den Theatertagen der Jugend in Berlin eine herausragende Leistung und wurde dafür schließlich von Bildungsministerin Schavan ausgezeichnet. Darüber, dass das Benedikt-Stattler-Gymnasium im Juli 2007 Gastgeber für die 51. Schultheatertage der Gymnasien sein durfte, freute sich neben den Schultheaterspielern die gesamte BSG-Schulfamilie. Den großartigen Erfolg des Schuljahres 2005/06 konnten die Bad Kötztinger Gymnasiasten nach einer einjährigen kreativen Pause 2008 wiederholen, als sie sich mit der Eigenproduktion dramadama erneut an die bundesrepublikanische Spitze spielten und ihnen in Berlin von den Juroren eine "revolutionäre, einzigartige und sensationelle" Spielweise bescheinigt wurde. Die herausragenden Leistungen der Schulspielgruppe wurden kürzlich mit der Verleihung des Jugendkulturförderpreises an die talentierten jungen BSG-Theaterspieler auch vom Bezirk Oberpfalz gewürdigt. Im Schuljahr 2009/10 gastierte die BSG-Schultheatergruppe in Japan und erfuhr dort für Gastspiele in der Deutschen Schule Tokyo-Yokohama, beim Goethe-Institut und in der Deutschen Botschaft große Anerkennung. Im Schuljahr 2011/12 gibt es in der 5. Jahrgangsstufe bereits zum dritten Male eine Theaterklasse

Großen Wert legt das Benedikt-Stattler-Gymnasium seit Jahren auf die Vermittlung von Selbst- und Sozialkompetenz. Es ist uns wichtig, dass unsere Gymnasiasten sich selbst und die anderen in ihrer Würde als Person wahrnehmen und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Zu diesem Zweck haben wir auf einem gewachsenen Grundstock ein langfristiges, kontinuierliches und in den Schulalltag integriertes Erziehungskonzept erarbeitet, an dem neben den BSG-Lehrkräften mehrere externe Partner, wie z. B. die Behindertenschule St. Gunther in Cham, das Amt für Jugend und Familie und die Erlebnisakademie, beteiligt sind. Seit dem Schuljahr 2008/09 absolvieren unsere Gymnasiasten auch ein vierteljähriges Praktikum im Pflegewohnheim, bei dem sie mit Themen wie Pflegebedürftigkeit, Sterben und Tod konfrontiert werden. Unsere 10. Klassen besuchen in diesem Schuljahr auch wieder drei Tage lang das Therapiezentrum Maximilianshöhe in Furth im Wald. Auf diese Weise leisten wir einen wichtigen Beitrag zur aktiven Suchtprävention. 

Die erfolgreiche Entwicklung des Bad Kötztinger Gymnasiums darf als ein Erfolg aller Mitglieder der Schulfamilie angesehen werden. Schulleitung, Lehrerkollegium und Schülermitverantwortung arbeiten zum Wohle der Gymnasiasten bestens zusammen. Ganz besonders hervorzuheben ist am BSG aber die Rolle des Elternbeirats, der nicht nur ein wichtiges Beratungsorgan für die Schulleitung ist, sondern durch seine aktive und konstruktive Mitarbeit ganz entscheidend daran beteiligt ist, dass sich die Schule weit über die Oberpfalz hinaus einen hervorragenden Ruf sichern konnte. Erwähnenswert ist auch der Verein der Freunde und Förderer des Benedikt-Stattler-Gymnasiums, der in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung verzeichnete, für die Schule wertvolle Unterstützung leisten konnte und als Kooperationspartner im Rahmen der Ganztagsbetreuung deutlich an Bedeutung für unsere Schule gewonnen hat. 

Bei all unseren Aktivitäten wollen wir auch die Umwelterziehung nicht vergessen. So wurde im Schuljahr 2009/10 die Arbeitsgemeinschaft symBIOse gegründet. Deren großes Ziel ist ein ökologisches Gymnasium, an dem wichtige Entscheidungen unter Beachtung der notwendigen Nachhaltigkeit und mit ökologischem Verständnis getroffen werden. Der Anfang wurde schon im letzten Schuljahr mit einem Angebot an die Fünftklässler gemacht, für die man Hefte und Umschläge aus hochwertigem Recyclingpapier beschaffte. Zu diesen Bemühungen kamen weitere hinzu, für die wir inzwischen auch belohnt wurden: mit der Auszeichnung als „Umweltschule in Europa/Internationale Agenda 21-Schule“ (Verleihung am 15. November 2011 durch Umweltminister Markus Söder in München).

Zum Profil unserer Schule, die vom Sachaufwandsträger Landkreis Cham, der uns 2009 als Partner im Jahr der Technik würdigte, in den letzten Jahren mit großem finanziellen Einsatz saniert wurde, gehören neben den Schwerpunkten, die unsere Ausbildungsrichtungen vorgeben, besondere Impulse im Bereich Wirtschaft/Recht ebenso wie vielfache Möglichkeiten der Förderung im musikalischen Bereich und im Schultheater. Und noch sehr viel mehr! Näheres darüber können Sie erfahren, wenn Sie einen Blick auf die einzelnen Seiten unseres Internetauftritts werfen, der auch unsere Jahresberichte der vergangenen Jahre enthält. Dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß!

Ihr

Günther Roith, OStD