Virtual Reality – Berufsvorbereitung am BSG

Projekttag „Berufsorientierung und Bewerbung in einer digitalisierten Welt“ 

 

Mt der Virtual Reality-Brille konnten sich die Schüler in verschiedene Berufswelten versetzen

Unter das Motto des Projektjahres „BSG digital“ stellte die Fachschaft Wirtschaft und Recht auch die Heranführung der neunten Klassen des Benedikt-Stattler-Gymnasiums an Bewerbungsverfahren und Berufsvorbereitung. Die von StRin Manuela Zwirner organisierte Nachmittagsveranstaltung führte die Schüler auf ganz besondere Art an die Realität des Berufseinstiegs heran.

Dabei wurde den Jugendlichen ein ganz breites Spektrum an Berufen wortwörtlich vor Augen geführt. Dank Virtual Reality-Brillen tauchten die Schüler mitten in die Berufswelt ein. Setzte man sich die „spacigen“ Brillen auf, befand man sich mittendrin in der Arbeitswelt – ob man sich nun in einem Altenheim als angehende Pflegekraft, in einer Großküche als Kochazubi oder in einer Werft als Schifffahrtsingenieur bewegte. Informative 360-Grad-Videos zum gewählten Beruf fesselten die Schüler und ließen es zu, – obwohl sie das Klassenzimmer körperlich nicht verließen – die Berufsfelder hautnah zu erkunden. Um die Eindrücke nachhaltig verarbeiten zu können, wurden zugleich persönliche Stärken und Interessen interaktiv und kooperativ in einem Lernzirkel genauer unter die Lupe genommen.

Wie läuft ein Bewerbungsgespräch ab? Frau Schmauder (Sparkasse) probte die Situation mit einigen Schülern der neunten Jahrgangsstufe, während sich die anderen fleißig Notizen machten.

An zwei weiteren Stationen konnten die Schüler erfahren, welcher Schritte es bedarf, bis man endlich den ersten Tag an einem neuen Arbeitsplatz antreten kann. Die beiden Referenten aus der Wirtschaft, Herr Glaser von der AOK und Frau Schmauder von der Sparkasse, vermittelten den Schülern viel Hilfreiches über Bewerbungsunterlagen und -gespräch. Beide Experten arbeiten schon lange mit dem BSG vor allem im Berufs- und Studienvorbereitungsseminar der Oberstufe zusammen.  Die Schüler konnten sich teilweise  selbst in einem fiktiven Bewerbungsgespräch beweisen. Wie dringend erforderlich eine akribisch aufbereitete Bewerbungsmappe ist, wenn man sich damit gegen 50 Mitbewerber durchsetzen muss, oder wie wesentlich korrektes Auftreten, angemessene Kleidung und eine treffende Ausdrucksweise sind, wenn noch vier weitere Kandidaten zum Bewerbungsgespräch geladen worden sind, wurde den Schülern gerade zum richtigen Zeitpunkt bewusst. Auch wenn für die Gymnasiasten noch kein wirklicher Berufseinstieg vor der Tür steht, machen sie in diesem Schuljahr in einer Praktikumswoche doch die ersten eigenen beruflichen Schritte. Die am Projekttag gewonnenen Erfahrungen, Tipps und (virtuellen) Einblicke werden dabei sicherlich hilfreich sein und können auch gleich in der Realität angewandt werden.

Herr Glaser (AOK) vermittelte anschaulich, worauf Personalabteilungen bei Bewerbungen besonderen Wert legen.

Das Schuljahr im Blick