Abischerz der G9-Versuchskaninchen
Schon morgens beim Betreten des Labors mussten zunächst Passierscheine erworben werden. Für die Schüler war das einfacher, Lehrer mussten Aufgaben erfüllen: Liegestütz, Tanzvorführung, Yoga ...
Das Schulhaus war dann von den ausgebrochenen Kaninchen ihrer Natur entsprechend "verunstaltet" worden. Zugänge waren verbarrikadiert, Luftballons türmten sich im Kopierraum und überall waren Hasenbotschaften zu lesen. Auch die Pfotenspuren ließen keinen Zweifel zu, wer wohl die Täter gewesen sein mussten.
Am Ende des Schultags, die Unterstufe wurde schon zwischendurch von den flüchtenden älteren Kaninchen besucht, wurden dann alle Labormitarbeiter und -probanden auf den Pausenhof gerufen. Die großen Kaninchen hatten nämlich drei Versuchsleiter in Gewahrsam genommen und den Spieß umgedreht. Aus Herrn Kolbeck wurde Versuchskaninchen "Papi 007", aus Herrn Adam "Yodabär 900" und aus Herrn Wecker "Forever 29".
Einige "Wissenschaftler" bemühten sich, um ihre Kollegen wieder aus dem Käfig zu befreien. Doch die Schüler, gegen die in Wettbewerben angetreten werden musste, waren einfach im Vorteil. Das lag vielleicht auch daran, dass immer wieder von den Versuchsleitern die Regeln kurzfristig und völlig unerwartet geändert wurden.
Trotz des Versagens entließen die Moderatoren des Versuchs (Hannah B. und Emily G.) am Ende die Kaninchen doch wieder in die Freiheit :)